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Sperren und Staus auf Autobahn Richtung Balkan

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(FOTO: iStock)

Bereits der Frühverkehr sorgt für stundenlange Warteschlangen, bei der Ein- und Ausreise herrschen besonders strenge Maßnahmen. Da stellt sich die Frage, ob eine Reise in den Balkan überhaupt möglich ist.

Gegen 6.30 Uhr in der Früh wurde ein brennendes Fahrzeug auf der Westautobahn A1 zwischen den Anschlussstellen Oed und Haag im Bezirk Amstetten gemeldet. Das führte zu Behinderungen auf der Strecke und einem Löscheinsatz.

Auf der Tauernautobahn A10 dagegen musste der Pannenstreifen zwischen Zederhaus und St. Michael im Lungau, aufgrund eines defekten Fahrzeugs, gesperrt werden. Auch die Südautobahn A2 wischen Klagenfurt Nord und Klagenfurt-Flughafen musste gesperrt werden.

Bei Modriach auf der A2 brauchte man seit 6 Uhr in der Früh Geduld, da auf der Fahrbahn, Ladegut verstreut wurde. Dadurch bauten sich bereits seit dem Vormittag an den Grenzen große Staus auf. Auf der Karawankenautobahn A11 mussten Autofahrer mit einer halben Stunde Wartezeit rechnen und auf der Ostautobahn A4 von Ungarn nach Österreich sogar 40 Minuten.

Wer Richtung Adria reicht muss bei den Grenzübergängen Karawanken Tunnel (A11), Spielfeld (A9) und Loiblpass (B91) mit langen Wartezeiten rechnen. Dabei kommt es auch zu Verzögerungen auf der Tauern Autobahn (A10), zwischen dem Knoten Salzburg und Golling und auf der Pyhrn Autobahn (A9) zwischen Windischgarsten und Spital am Pyhrn, vor der Mautstellen Bosruck und Gleinalm.

Österreichische und slowenische Staatsbürger können auch über kleinere Grenzübergänge ausweichen und sich vor Fahrtantritt über die Lage an den Grenzen informieren, um sich eine Ausweichroute zu überlegen. Dazu bietet sich beispielsweise der Wurzenpass an, erklären Experten.

Die Reise in den Balkan wird zudem erschwert, denn auch wer auf das Fliegen ausweichen möchte, begegnet Hürden. Die Fluglinie AUA spricht sich in einer Pressekonferenz am Donnerstag für eine internationale Lösung im Kampf gegen Corona aus. Als möglichen Weg dahin nennt der Chef Pflichttests für alle Fluggäste aus Risikoländern.