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Konfrontation

Spuck-Attacke auf ungarischen Premier: Magyar bleibt eiskalt (VIDEO)

Spuck-Attacke auf ungarischen Premier: Magyar bleibt eiskalt (VIDEO)
FOTO: Screenshot X
2 Min. Lesezeit |

Ein Spuckvorfall am Bahnhof, eine eiskalte Reaktion – Ungarns Premier Magyar gerät mitten in eine politisch aufgeladene Konfrontation.

Péter Magyar, Ungarns Premierminister, wurde am Mittwochvormittag am Budapester Bahnhof Budapest-Nyugati Opfer eines tätlichen Übergriffs. Magyar ist Vorsitzender der Tisza-Partei (Tisztelet és Szabadság) und seit Mai 2026 Ministerpräsident, nachdem seine Partei die 16-jährige Ära von Viktor Orbán beendete. Ein bislang unbekannter Mann spuckte ihm von hinten ins Gesicht – kurz bevor Magyar gemeinsam mit Verkehrs- und Investitionsminister Dávid Vitézy die neue Regierungsstrategie zur Eisenbahnentwicklung vorstellen wollte. Kameras hielten den gesamten Vorfall fest.

Magyars Reaktion

Der Mann näherte sich den beiden Politikern und schrie Magyar an: „Wie konnten Sie? Wie haben Sie es gewagt, hierher zu kommen?!“ Als der Premier darauf nicht reagierte, spuckte der Unbekannte ihm ins Gesicht. Magyar blieb bemerkenswert gefasst, wünschte dem Angreifer schlicht „gute Gesundheit“ und kommentierte trocken: „Das ist also das, was vom Gesicht des Fidesz übrig geblieben ist.“ Mit einem Seitenhieb fügte er hinzu, das erkläre vermutlich, warum sein Amtsvorgänger als Verkehrsminister, János Lázár, nie mit dem Zug gefahren sei.

Kein Einzelfall

Es ist nicht das erste Mal, dass Mitglieder der regierenden Tisza-Partei auf offener Straße angegriffen werden. Bereits im November 2025 erstattete Abgeordnete Kriszta Bódis Anzeige, nachdem sie von einem Passanten bespuckt worden war. Zum jüngsten Vorfall äußerte sich Bódis mit einem Kommentar, in dem sie einräumte, dass Amtsträger solche Übergriffe leider bisweilen hinnehmen müssten. Zugleich machte sie jahrelange politische Hasskampagnen und eine zunehmend gesellschaftliche Polarisierung für derartige Vorfälle verantwortlich – und sprach die Hoffnung aus, dass sich die politische Kultur und der öffentliche Diskurs im Land endlich zum Besseren wenden mögen.

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KO KOSMO-Redaktion
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