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Kaltluft

Warm anziehen zum Laternenfest: Im November droht ein Kälteeinbruch

Warm anziehen zum Laternenfest: Im November droht ein Kälteeinbruch
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Laternen leuchten, Finger frieren: Zwischen Nordsee und Ostsee braut sich zum Martinstag etwas zusammen, das viele kalt erwischen könnte.

Zum Martinstag am 11. November zeichnet sich kalte Luft aus Nordost ab, womit die Laternenumzüge frostig ausfallen könnten. Die Prognose ist allerdings noch nicht endgültig.

Dem europäischen Wettermodell ECMWF zufolge entsteht bis zum Martinstag ein Hoch über der Nordsee, während über der Ostsee ein Tief liegt. Zwischen diesen beiden Druckgebieten strömt aus nordöstlicher Richtung kalte Luft heran.

Die Wettermodelle sehen schon seit geraumer Zeit Kälte voraus. Am eisigsten dürfte es am 10. November werden, und auch die Laternenumzüge am 11. November könnten entsprechend frostig verlaufen.

Unsichere Prognose

Als gesichert gilt die Entwicklung noch nicht. Meteorologen weisen darauf hin: „Verlässliche Wettervorhersagen sind nur etwa zehn Tage im Voraus möglich.“ Beim Winter, der noch Wochen entfernt liegt, hilft lediglich die Statistik weiter.

Zahlreiche Bauernregeln gehen auf Beobachtungen über viele Jahrhunderte zurück und treffen regional teils erstaunlich oft zu. Bekannt ist etwa der Reim: „Hat Martini einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart.“

Martins Legende

Der Legende nach wollte man Martin von Tours im Jahr 371 zum Bischof machen. Er verkroch sich unter Gänsen, doch deren Geschnatter verriet ihn.

Deshalb gehört am 11. November vielerorts der Gänsebraten zur Tradition.

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KO KOSMO-Redaktion
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