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Wiener Imam schockt mit Hasspredigten!

(FOTO: iStock/simonmayer)
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Mohamed El S., der Obmann der Assalam-Moschee am Schöpfwerk in Wien, steht im Zentrum eines unfassbaren Vorfalls. Der Imam wird beschuldigt, auf Facebook Hasskommentare gegen Juden und ihre Unterstützer zu verbreiten. Ein Blick auf die Details dieser beunruhigenden Entwicklungen.

Mohamed El S., der seit dem 15. Oktober 2022 als Obmann des Assalam-Moschee Vereins fungiert, hat eine Reihe von Hasskommentaren auf Facebook veröffentlicht. Diese wurden laut der Zeitung ÖSTERREICH von zwei unabhängigen Quellen ins Deutsche übersetzt und sind als potenzielle Hasspredigten einzustufen. Ausgerechnet dieser Verein ist „zur Integration von Muslimen“ registriert.

(FOTO: Screenshot/BMI)

„Besiege die Juden“

Am 17. Januar 2024 schrieb El S. beispielsweise auf Arabisch: „Oh Allah, besiege die Juden und unterstütze die Mudschaheddin, die für Allah in Palästina kämpfen“. Ein weiterer Post vom 5. Januar enthielt eine direkte Hassbotschaft an Juden: „Mord fließt in ihren Adern, das sind die Juden! Ein abscheuliches Volk, Verbrecher, blutrünstige Menschen … Sie verstehen nur die Sprache von Blut und Mord“.

In einem weiteren Beitrag vom 9. Januar betete er: „Oh Allah, bitte bestrafe die kriminellen Zionisten und diejenigen, die sie unterstützen, zerreiße sie, oh Allah, bitte zähle sie und töte sie und lass keinen von denen am Leben“.

Stecken Muslimbrüder dahinter?

Diese Aussagen haben in der Online-Community eine Welle der Unterstützung ausgelöst, vor allem unter arabischsprachigen Usern. Ein Mitglied der islamischen Glaubensgemeinschaft äußerte sich jedoch entsetzt gegenüber ÖSTERREICH. Die Vermutung liegt nahe, dass die radikal-islamistischen Muslimbrüder hinter diesen Äußerungen stehen könnten. Sie sind bekannt dafür, die Terrorgruppe Hamas zu unterstützen.

Diese Vorfälle werfen ein beunruhigendes Licht auf die Präsenz radikal-islamistischer Gruppen in Wien und stellen eine potenzielle Bedrohung für die lokale jüdische Gemeinschaft dar. Sie verdeutlichen auch die Notwendigkeit, Hassreden in sozialen Medien stärker zu kontrollieren und rechtlich zu verfolgen.

Es bleibt abzuwarten, wie Verfassungsschutz und Justiz auf diese alarmierenden Entwicklungen reagieren werden. Die Ermittlungen sind im Gange und die Konsequenzen für Mohamed El S. und den Assalam-Moschee Verein sind noch ungewiss.