Ein neuer Stern am Himmel der Naturwissenschaften leuchtet auf. Milica Tomic, Schülerin im zweiten Jahr des Gymnasiums und Teilnehmerin des Regionalen Zentrums für Talente „Dusan Vasiljev“ aus Serbien, konnte auf dem Weltwettbewerb für Forschungsarbeiten aus den Naturwissenschaften – ICYS 2024 – in Izmir (Türkei) zwei Goldmedaillen erringen. Ihre herausragenden Leistungen im Fach Physik wurden mit den höchsten Auszeichnungen für die beste wissenschaftliche Präsentation sowie für das beste Poster geehrt.

Globaler Wettbewerb mit strenger Jury
Bei dem renommierten Wettkampf „World Competition in Research in Natural Sciences“ traten junge Wissenschaftler aus der ganzen Welt gegeneinander an. Sie präsentierten ihre Forschungsarbeiten einer kritischen Jury bestehend aus Professoren aus Russland, der Türkei, Ungarn und Indonesien. Milica Tomic sicherte sich ihre Teilnahmeberechtigung, indem sie zuvor den ersten Platz bei der staatlichen Schau der Forschungsarbeiten im Bereich Physik gewann. Ihr Forschungsthema, das die Approximation von Makroseismik-Intensität und Bodenbeschleunigung auf Karten des seismischen Risikos behandelte, fand internationale Beachtung und Anerkennung.
Erfolg durch Vielseitigkeit
Neben Milica nahmen sechs weitere talentierte Schülerinnen und Schüler aus Serbien, vornehmlich aus Belgrad, an dem Wettbewerb teil. Milica Tomic studiert seit drei Jahren am Regionalen Zentrum für Talente „Dusan Vasiljev“. Dort wird sie von ihrer Mentorin Marija Popovic, die ihre vielversprechende Entwicklung schon seit der Grundschule begleitet, unterstützt.
„Milica ist außerordentlich vielseitig und beharrlich, und ich bin ihr Lehrer seit der Grundschule. Wenn man sich mit solch ernsthaften Forschungen beschäftigt, hat man normalerweise keine Zeit für etwas anderes. Aber Milica hat dieses Jahr auch an anderen Wettbewerben teilgenommen und an verschiedenen Veranstaltungen, die von der Schule organisiert wurden. Es ist auch wichtig, dass sie soziale Fähigkeiten entwickelt hat, ohne die sie diesen Erfolg nicht hätte erzielen können“, erläutert Marija Popovic die Stärken ihrer Schützlingin.
