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24-Stunden-Betreuung: Sonderzüge für Pflegekräfte vom Balkan ab Mai

(FOTOS: iStockphoto, BKA/Andy Wenzel)

Die Europaministerin Karoline Edstadler (ÖVP) gab am Donnerstag bekannt, dass eine Ausnahmeregelung für Pflegekräfte aus Rumänien ausgehandelt wurde.

Mit 2. Mai werden Sonderzüge der ÖBB Pflegekräfte aus Rumänien über Ungarn nach Österreich bringen. Aufgrund der strengen Grenzkontrollen und -beschränkungen konnte das Pflegepersonal nur per Flugzeug nach Österreich kommen. Auch die in Rumänien bis dato geltenden Ausreisebeschränkungen für Arbeitskräfte aus dem medizinischen und sozialen Bereich wurden gelockert.

Laut Edstadler sind derzeit mehr als 30.000 Menschen auf eine 24-Stunden-Pflegekraft angewiesen. Viele von ihnen stammen aus Rumänien. Die Betreuer können jedoch derzeit nicht durch Kollegen abgewechselt werden, da die Reisefreiheit stark eingeschränkt ist.

Hygienemaßnahmen im Zug
Die Fahrgäste werden in den Sonderzügen der ÖBB maximal zu viert in Liegewagen für sechs Personen reisen. Mit dieser Maßnahme soll der vorgeschriebene Sicherheitsabstand eingehalten werden. Ebenso müssen sie einen Mund-Nasen-Schutz während der Zugfahrt tragen. Derzeit ist geplant, dass der Sonderzug wöchentlich verkehren wird.

Ferner gilt auch weiterhin für Einreisenden aus Rumänien, eine verpflichtende 14-tätige Quarantäne in Österreich bzw. ein verpflichtender Test auf das Corona-Virus.