Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Spatenstich

88 neue Gemeindewohnungen: Kagran bekommt grünes Wohnparadies

88 neue Gemeindewohnungen: Kagran bekommt grünes Wohnparadies
(FOTO: StadtWien / Markus Wache)
3 Min. Lesezeit |

Wien wächst – und der nächste Gemeindebau NEU nimmt in Kagran Gestalt an. 88 Wohnungen, ein Kindergarten, Grün auf jedem Dach.

In Wien wurde der Spatenstich für den 27. Gemeindebau NEU gesetzt – diesmal in der Bernoullistraße. Von den bisher gestarteten Projekten dieser Baureihe sind 18 bereits fertiggestellt und beherbergen rund 4.500 Bewohnerinnen und Bewohner. In acht Bezirken der Stadt befinden sich mehr als 1.000 neue Gemeindewohnungen im Bau, weitere Anlagen stehen bereits in der konkreten Planungsphase. In Summe wurden damit über 5.700 neue Gemeindewohnungen für rund 13.000 Menschen auf den Weg gebracht.

Kagrans neues Zentrum

Im Kagran-Zentrum entsteht auf dem neuen Bauplatz eine Wohnhausanlage aus drei Gebäuden: einem achtgeschoßigen Paarbauwerk sowie einem freistehenden Punkthaus. Die offene städtebauliche Anordnung eröffnet neue Sichtachsen, schafft Aufenthaltsbereiche und stellt eine räumliche Verbindung zum künftigen „Schrödingerplatz Neu“ her. Die 88 Gemeindewohnungen umfassen Grundrisse von ein bis fünf Zimmern, alle Einheiten verfügen über private Freiflächen. Ergänzt wird das Ensemble durch einen zweigeschoßigen Kindergarten sowie großzügige Grünbereiche.

„Wir bauen weiter konsequent neue, leistbare Gemeindewohnungen für die Wienerinnen und Wiener. Denn der soziale Wohnbau in unserer Stadt ist Garant für leistbares Leben, für Lebensqualität und für Sicherheit. Dabei verbinden die Gemeindebauten NEU zuverlässige, leistbare Mietverträge, die nicht befristet sind, mit Wohnräumen und Gemeinschaftsinfrastruktur, die auf die heutigen Bedürfnisse zugeschnitten sind“, betont Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch.

Neben den Wohnungen selbst sieht das Konzept eine Reihe von Gemeinschaftseinrichtungen vor, die das Zusammenleben aktiv fördern sollen: Gemeinschaftsräume, mehrere Dachterrassen für Urban Gardening, Bewegung und Entspannung, Waschküchen, eine Fahrradwerkstatt sowie Spielplätze für Kinder und Jugendliche. Die Außenbereiche werden klimaresilient gestaltet – mit bodengebundener Fassadenbegrünung, Vertical Greening, Biodiversitätsdächern sowie beschatteten Spiel- und Ruhebereichen, die für ein ausgeglichenes Mikroklima sorgen sollen.

Klimafreundliche Bauweise

Das Gebäude wird in Niedrigstenergiebauweise realisiert. Die Wärmeversorgung basiert auf einem hybriden Wärmepumpensystem, Photovoltaik-Anlagen und ein durchdachtes Regenwassermanagement ergänzen das Energiekonzept. Intensive Begrünung mit klimaresilienten Pflanzen soll Überhitzung entgegenwirken und die Aufenthaltsqualität im Sommer verbessern.

Geplant wurde das gesamte Vorhaben mittels Building Information Modeling, kurz BIM, was eine besonders präzise, ressourcenschonende und koordinierte Projektabwicklung ermöglicht. „Klimafreundliche Bauweise und hohe Wohnqualität greifen hier beispielhaft ineinander. Der Gemeindebau NEU in der Bernoullistraße zeigt, wie wir die Stadt Schritt für Schritt klimaresilienter gestalten: durch energieeffiziente Gebäude, viel Begrünung, kurze Wege und Räume, die Menschen miteinander in Kontakt bringen“, erklärt Wiener Wohnen-Vizedirektor Johannes Pritz.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen