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Postenverteilung

Nach 20-Prozent-Erfolg: Blaue Stadträte dürfen ins Rathaus – aber nicht regieren

Nach 20-Prozent-Erfolg: Blaue Stadträte dürfen ins Rathaus – aber nicht regieren
FOTO: iStock/Paulo Castro
2 Min. Lesezeit |

Nach dem Wahlerfolg im April stellt die FPÖ ihre Wiener Mannschaft neu auf. Drei blaue Stadträte ziehen ins Rathaus ein – doch echte Macht bleibt ihnen verwehrt.

Die Wiener FPÖ hat ihre personelle Aufstellung nach der Wien-Wahl festgelegt. Maximilian Krauss wird weiterhin die Position des Klubobmanns im Rathaus bekleiden. Für die nicht amtsführenden Stadtratsposten nominierte die Partei ihren Vorsitzenden Dominik Nepp, der bisher als einziger Blauer im Stadtsenat vertreten war, sowie Ulrike Nittmann und Stefan Berger. Diese Entscheidungen teilte die Partei der APA mit.

Nach ihrem Stimmenzuwachs auf rund 20 Prozent bei der Wahl im April – eine deutliche Erholung nach den Verlusten von 2020 – stehen der FPÖ nun drei Sitze im künftigen Stadtsenat zu, der insgesamt 13 Mitglieder umfassen wird. Eine Besonderheit des Wiener Regierungssystems ist, dass auch Oppositionsparteien Stadträte stellen, diese jedoch keine Ressortverantwortung übernehmen. Die formelle Angelobung der neuen Stadtregierung erfolgt am 10. Juni im Rahmen der konstituierenden Gemeinderatssitzung.

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SPÖ-Personalfragen

Auch bei der SPÖ stehen personelle Entscheidungen an. Die Sozialdemokraten werden ihre Kandidaten für die Stadtregierung am Mittwoch präsentieren, nachdem die Parteigremien in den kommenden Stunden getagt haben. Die Bekanntgabe ist für den Nachmittag geplant. Die SPÖ wird weiterhin sechs Stadtratsposten besetzen. Neu besetzt werden muss jedenfalls das Finanzressort, da der bisherige Stadtrat Peter Hanke in die Bundesregierung gewechselt ist.

Derzeit führt Finanzdirektor Christoph Maschek die Amtsgeschäfte übergangsweise.

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KO KOSMO-Redaktion
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