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neuer Dating-Trend

Reine Zeitverschwendung“: Singles warnen „Dexting“

Reine Zeitverschwendung“: Singles warnen „Dexting“
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2 Min. Lesezeit |

Endlose Chats statt echter Dates: „Dexting“ ist der neueste Trend, der Singles zur Verzweiflung bringt. Hinter den digitalen Flirts steckt oft mehr als nur Schüchternheit.

Ein weiterer Dating-Trend macht derzeit die Runde und sorgt in der Online-Welt für Diskussionen. Nach bereits bekannten Phänomenen wie Ghosting (plötzlicher Kontaktabbruch ohne Erklärung) und Baywatching (oberflächliches Interesse nur aufgrund des Aussehens) rückt nun „Dexting“ in den Fokus. In sozialen Netzwerken häufen sich bereits die Warnungen von Singles, die dieses Verhalten als reine Zeitverschwendung bezeichnen.

Der Begriff „Dexting“ kombiniert die Elemente Dating und Texting und beschreibt ein modernes Dilemma: In Zeiten von Dating-Apps verlagert sich das Kennenlernen zunehmend in die digitale Sphäre – mit dem Risiko, dass es auch dort verbleibt. Die allgegenwärtige Smartphone-Nutzung führt dazu, dass persönliche Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten seltener werden, während das Chatten überhandnimmt.

Digitale Scheinbeziehungen

Das Phänomen zeichnet sich dadurch aus, dass zwei Menschen zwar online eine scheinbar tiefe Verbindung aufbauen, diese jedoch nie in die reale Welt übertragen. Selbst wenn täglich zahlreiche Nachrichten ausgetauscht oder intime Details geteilt werden, kommt es nie zu einem tatsächlichen Treffen. Für viele Singles entwickelt sich dies zunehmend zum Ärgernis.

Versteckte Motive

In manchen Fällen verbirgt sich hinter diesem Verhalten sogar eine bewusste Täuschung. „Wenn Sie immer wieder Ausreden zu hören bekommen, warum es mit einem Treffen nicht klappt, dann liegt es Wirklichkeit häufig daran, dass die andere Person vergeben ist und sich in der Öffentlichkeit nicht mit jemand anderem zeigen kann“, erklärt die Beziehungsexpertin Jaime Bronstein. Dies bedeutet natürlich nicht, dass der Kontaktaufbau über Dating-Apps grundsätzlich problematisch ist.

Entscheidend ist vielmehr, dass nach einer angemessenen Kennenlernphase der Schritt in die Realität erfolgen sollte.

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KO KOSMO-Redaktion
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