Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Verkehrseinschränkungen

Wiener U-Bahn-Frust: Kaum ist eine U4-Sperre vorbei, kündigt sich die nächste an

Wiener U-Bahn-Frust: Kaum ist eine U4-Sperre vorbei, kündigt sich die nächste an
FOTO: iStock/FotoGablitz
2 Min. Lesezeit |

Die grüne Linie bleibt eine Baustelle: Nach der aktuellen Sperre der U4 folgt 2026 die nächste Unterbrechung – diesmal zwischen Landstraße und Schwedenplatz.

Die Bauarbeiten auf der U4 zwischen Wien-Schottenring und Wien-Friedensbrücke werden noch bis einschließlich 31. August andauern. Entgegen früherer Annahmen bedeutet dies jedoch nicht das Ende der Einschränkungen im Rahmen des Modernisierungsprogramms „NEU4″ auf der grünen Linie. Für 2026 sind weitere Betriebseinschränkungen auf dem Streckenabschnitt zwischen Wien-Landstraße und Wien-Schwedenplatz geplant.

Dort sollen neue Gleisverbindungen installiert werden, die einen schnelleren U-Bahn-Verkehr ermöglichen sollen, wie Der Standard zuerst berichtete. Die Wiener Linien erklären, dass diese Arbeiten nicht bei laufendem Betrieb durchgeführt werden können, weshalb eine Linienteilung erforderlich sein wird.

Kürzere Sperrung

Die Notwendigkeit einer zusätzlichen Sperre erklären die Wiener Linien im KURIER-Gespräch mit Planungsänderungen und -zusammenlegungen. Sie versichern jedoch, dass die kommende Unterbrechung „deutlich kürzer“ ausfallen wird als die aktuellen Tunnelsanierungsarbeiten zwischen Wien-Schottenring und Wien-Friedensbrücke.

Die genaue Dauer der Teilstreckensperrung im Jahr 2026 steht noch nicht fest, jedoch ist mit drei bis fünf Wochen zu rechnen. Die Sprecherin der Wiener Linien bestätigt dabei: „Aber sicher keine zwei Monate.“ Auch der genaue Zeitpunkt ist noch offen, doch die Bauarbeiten werden voraussichtlich wieder in den Sommermonaten stattfinden, um die Einschränkungen für Fahrgäste möglichst gering zu halten.

Ersatzverkehr läuft

Während der aktuellen Sperre steht Fahrgästen als Ersatz die Straßenbahnlinie E4 sowie zusätzliche Fahrten der Linie D zur Verfügung. Diese Ersatzverkehre sollen die betroffenen Fahrgäste während der Bauarbeiten entlasten.

Weitere Modernisierungen

Gegenwärtig laufen die Detailplanungen. Zum Jahreswechsel sollen sämtliche Einschränkungen kommuniziert werden. Doch selbst nach Abschluss dieser Arbeiten wird das Modernisierungsprogramm fortgesetzt: „In den kommenden Jahren werden noch Bahnsteige saniert, neue Gleisverbindungen für einen rascheren Betrieb gebaut und – wie bei Schienenstrecken üblich – auch laufend Gleise und Weichen erneuert.“

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen