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Luftverschmutzung

Wüstensand und Frost legen Balkan lahm – Experten schlagen Alarm

Wüstensand und Frost legen Balkan lahm – Experten schlagen Alarm
FOTO: EPA/FEHIM DEMIR
2 Min. Lesezeit |

Gefährliche Luftmischung über dem Balkan: Wüstensand aus Turkmenistan zieht über Bosnien und Herzegowina, während hartnäckiger Nebel die Situation verschärft.

Wüstensand aus Zentralasien

Meteorologen warnen vor einer Verschlechterung der Luftqualität in Bosnien und Herzegowina. Sandpartikel aus der Karakum-Wüste in Turkmenistan werden heute das Land erreichen. Da stärkere Winde ausbleiben und in Tälern und Niederungen anhaltender Nebel zu erwarten ist, dürfte sich die Luftsituation weiter verschlechtern.

„In den kommenden Tagen rechnen wir mit einer deutlichen Beeinträchtigung der Luftqualität in den tiefer gelegenen Landesteilen“, teilt der Wetterdienst BHMETEO mit. Ab Mittwoch wird die Lage durch zusätzliche Saharastaub-Partikel noch verschärft, wenn die Höhenströmung auf südliche Richtungen dreht.

Bis Mittwoch bleibt es überwiegend sonnig, allerdings mit morgendlichem Nebel oder tiefer Bewölkung in Tallagen und entlang der Flussläufe. Besonders in Nordwestbosnien könnte sich die Nebeldecke hartnäckig halten.

Frostige Temperaturen

Die Temperaturen sinken deutlich, vor allem zu Wochenbeginn. Montag und Dienstag werden die Morgenwerte zwischen frostigen -15 und -6 Grad liegen, im Süden bis zu null Grad. Am Sonntag fallen die Minustemperaturen noch etwas milder aus. Tagsüber bewegen sich die Werte zwischen -1 und 4 Grad, im südlichen Landesteil bis zu 11 Grad.

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Wetterumschwung erwartet

Für die zweite Wochenhälfte prognostizieren die Meteorologen überwiegend bewölktes Wetter mit vereinzelten Niederschlägen. „In den Niederungen wird es größtenteils regnen, während in den Bergen mit Schneefall zu rechnen ist“, so die Experten. Die Temperaturen steigen wieder an, da die Luftströmung auf Süd bis Südwest dreht.

Die Wahrscheinlichkeit für eine sibirische Kältewelle in der Region sei für das letzte Drittel des Januars äußerst gering.

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KO KOSMO-Redaktion
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