Der Fall des toten Säuglings von Nickelsdorf nimmt eine dramatische Wende. Nach monatelangen Ermittlungen in vier Ländern sitzen nun vier Verdächtige in Haft.
Nach internationalen Ermittlungen in vier Ländern konnte die Polizei nun einen Durchbruch im Fall des toten Säuglings von Nickelsdorf (Burgenland) vermelden. Vier Verdächtige wurden festgenommen, darunter auch die mutmaßliche Mutter des getöteten Kindes. Die Festnahmen erfolgten in Deutschland und Rumänien, wie die Behörden am Donnerstag bekannt gaben.
Seit dem Fund der Säuglingsleiche Mitte Jänner am Grenzübergang Nickelsdorf liefen die Ermittlungen mit Hochdruck. Die Untersuchungen erstreckten sich über Österreich, Deutschland, Ungarn und Rumänien. Die Verdächtigen befinden sich derzeit in Übergabehaft.
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Laufende Ermittlungen
Die Behörden betonten, dass die Ermittlungsarbeit trotz der Festnahmen noch nicht abgeschlossen sei. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Polizei setzen ihre Erhebungen mit unveränderter Intensität fort.
Tragischer Fund
Der leblose Körper des kleinen Mädchens war am 18. Jänner kurz nach Mittag im Bereich des Grenzübergangs Nickelsdorf entdeckt worden. Die anschließende Obduktion bestätigte den schrecklichen Verdacht: Das Neugeborene kam lebend zur Welt und starb durch Fremdeinwirkung. Am Tatort sicherten die Ermittler Spuren und werteten Videoaufnahmen aus der Umgebung aus.
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