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Bierpreise

Prost Mahlzeit: Gösser, Zipfer und Co. kosten bald mehr

Prost Mahlzeit: Gösser, Zipfer und Co. kosten bald mehr
(Foto: Pexels)
1 Min. Lesezeit |

Österreichs größter Bierkonzern dreht an der Preisschraube. Wirte und Händler müssen ab Dezember tiefer in die Tasche greifen.

Die Brau Union, hierzulande die Heineken-Tochter, verteuert ab 1. Dezember ihr Bier für Handelsketten und Gastronomiebetriebe um 2,9 Prozent. Wie viel davon tatsächlich im Verkauf ankommt, richtet sich nach der Preispolitik der Anbieter.

Zum Sortiment der Brau Union zählen unter anderem Gösser, Zipfer, Kaiser, Puntigamer, Schwechater, Wieselburger und Schladminger. Der Konzern gilt als größter Bieranbieter Österreichs.

Schon im Vorjahr hatte der Braukonzern seine Preise im Dezember angehoben, damals um 3,2 Prozent. Von der aktuellen Anpassung sind wiederum Handelsketten und Gastronomiebetriebe betroffen.

Steyrls Begründung

Eine Begründung lieferte Brau-Union-Manager Simon Steyrl am Mittwoch in einer Stellungnahme: „Preissteigerungen belasten uns in vielfältigen Bereichen, insbesondere bei Lohn- und Gehaltskosten, beim Transport, den Rohstoffen und Verpackungsmaterialien.“ Steyrl zufolge versucht man im Haus, als „erste Maßnahme immer, interne Optimierungen umzusetzen, um Kostensteigerungen auszugleichen“. Allerdings könne man „nicht sämtliche Mehrkosten kompensieren“.

Preispolitik des Handels

Ob und in welchem Ausmaß die Erhöhung bei Konsumentinnen und Konsumenten landet, entscheiden die Handelsketten und Gastronomiebetriebe mit ihrer eigenen Preispolitik.

Bei Bierkisten locken viele Supermärkte oftmals mit hohen Rabatten.

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KO KOSMO-Redaktion
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