Vater und Sohn arbeiten Hand in Hand, die Routine sitzt. Dann endet ein Vormittag in der Lagerhalle für die Familie in einer Tragödie.
Ein 59-jähriger Landwirt hat am Mittwochvormittag bei Arbeiten in einer Lagerhalle sein Leben verloren. Der Hoflader, den er steuerte, kippte, der Mann fiel rund fünf Meter in die Tiefe und wurde dabei vom Gerät getroffen.
Gemeinsam mit seinem 38-jährigen Sohn war der Landwirt damit beschäftigt, etwa 1.000 Kilogramm schwere Big Bags zu verladen. Der Sohn transportierte die Säcke in der Schaufel eines Traktors mit Frontlader bis auf einen Meter unter eine Plattform im ersten Obergeschoss. Dort nahm der Vater sie mit einem Hoflader entgegen.
Plötzlicher Absturz
Zunächst lief alles nach Plan, mehrere Ladevorgänge gingen ohne Probleme über die Bühne. Bei einer weiteren Übernahme verlor der Hoflader dann das Gleichgewicht und kippte nach vorn. Der Landwirt wurde aus dem Fahrzeug geschleudert und fiel entlang der Außenkante der Halle etwa fünf Meter in die Tiefe.
Das ebenfalls abstürzende Gerät traf ihn und klemmte ihn ein.
Vergebliche Rettung
Der 38-jährige Sohn setzte die Rettungskette in Gang und befreite seinen Vater mithilfe eines zweiten Hofladers. Der Landwirt war jedoch nicht mehr zu retten.
Der alarmierte Notarzt stellte gegen 12.30 Uhr seinen Tod fest.