Seit vier Jahren warten Anrainer in Penzing auf schnelles Internet. Nebenan surfen andere längst auf Glasfaser, hier hakt das Homeoffice weiter.
Seit 2022 hoffen Bewohner der Ameisbachzeile in Wien-Penzing auf einen Glasfaseranschluss. A1 hält nun einen Ausbau für 2027 in Aussicht. Im Frühjahr 2026 wurde bereits ein angrenzendes Gebiet fertiggestellt.
Die linke Straßenseite stadteinwärts ist weiterhin ohne schnellen Glasfaseranschluss. Schon 2022 wurden die Anrainer zu den geplanten Arbeiten befragt. Damals war die Rede von einem bedeutenden Vorhaben.
Schwaches Mobilfunknetz
Den Haushalten bleibt stattdessen ein instabiles und schwaches 5G-Netz, das vor allem im Homeoffice für Probleme sorgt. Ein Anrainer vermutet, dass zahlreiche Nutzer in der Umgebung des Hanusch-Krankenhauses das Mobilfunknetz zusätzlich auslasten. „Wir zahlen auch dafür einen monatlichen Betrag an A1″, kritisiert ein Bewohner.
Ausbau 2027
Von zwei benachbarten Ausbaugebieten ist laut A1 das erste im Frühjahr 2026 fertig geworden und freigegeben worden. Die Haushalte, die noch nicht erschlossen sind, sollen 2027 an die Reihe kommen.
Dafür will das Unternehmen die vorhandenen Masten in den Kleingartenanlagen nutzen und die Leitungen oberirdisch führen.
Sobald die Detailplanung steht, will A1 die betroffenen Haushalte informieren.