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Einbruch

Erneut trifft es Ferhatović: Nach Einbruch überrascht Gastronom mit Botschaft

Erneut trifft es Ferhatović: Nach Einbruch überrascht Gastronom mit Botschaft
(FOTO: FB Ferhatovic)
2 Min. Lesezeit |

Ein Einbruch in Wien-Meidling, eine klare Botschaft auf Facebook: Der Gastronom Senadin Ferhatovic verzeiht dem mutmaßlichen Täter. Für ihn wiegt Menschlichkeit schwerer als der materielle Schaden, von seinen Werten rückt er nicht ab.

Das Geschäft des bekannten Gastronomen ist nach 2023, wieder Ziel eines Einbruchs geworden. Ferhatovic hat den Vorfall auf Facebook öffentlich gemacht und sich dabei direkt an den mutmaßlichen Täter gewandt. Im Kern lautet seine Botschaft, dass er ihm von ganzem Herzen vergebe.

In seinem Posting berichtet der Unternehmer vom Einbruch und richtet das Wort an den mutmaßlich Verantwortlichen. Trotz des Schadens wolle er keinen Hass in sich tragen, betont er und legt seine Haltung offen dar.

Vergebung statt Ärger

Ferhatovic schreibt: „Materieller Besitz kann einem genommen werden, doch Menschlichkeit niemals“. Anstelle von Ärger rückt er Hilfsbereitschaft, Mitgefühl und seinen Glauben in den Vordergrund. Wer bedürftig ist, bekommt bei ihm eine kostenlose Mahlzeit.

„Ich vergebe dir! Ich vergebe dir von ganzem Herzen!“ Hilfe hätte er gewährt, wäre er offen darum gebeten worden, hält er fest: „Hättest du als hilfesuchender Mensch an meine Tür geklopft, hätte ich sie dir geöffnet. Du hättest sie nicht aufbrechen müssen.“

https://www.facebook.com/share/v/1CJyYzTvzU/

Eigener Lebensweg

Verluste sollen sein Herz nicht mit Bitterkeit füllen, erklärt Ferhatovic. Er blickt auf seinen eigenen Lebensweg zurück, auf Zeiten, in denen er sich vieles nicht leisten konnte, und darauf, wie viel ein Stück Brot oder eine helfende Hand bedeuten kann. Laut ihm könnten Hunderte Menschen bezeugen, dass er und sein Umfeld jahrelang Unterstützung geleistet haben, häufig ohne Öffentlichkeit und ohne Gegenleistung.

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Materielle Dinge seien vergänglich, entscheidend sei, was ein Mensch mit anderen zu teilen bereit sei.

Er selbst werde mit erhobenem Haupt, reinem Herzen und im Vertrauen auf seinen Glauben weitermachen.

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KO KOSMO-Redaktion
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