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Verkehr

Vorsicht, Urlauber: Diese Verkehrsverstöße in Kroatien können teuer werden

Vorsicht, Urlauber: Diese Verkehrsverstöße in Kroatien können teuer werden
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Wer sich diesen Sommer entscheidet, in Kroatien die Autobahn zu meiden, um Mautgebühren zu sparen, sollte nicht versuchen, die gewonnene Ersparnis durch überhöhte Geschwindigkeit auf Landstraßen zu „kompensieren“. Denn nicht nur die eigene Sicherheit ist in Gefahr – auch der Geldbeutel kann empfindlich getroffen werden.

Schon ein geringes Tempovergehen von bis zu 10 km/h innerhalb geschlossener Ortschaften wird mit einer Geldstrafe von 30 Euro geahndet – das ist mehr als die Mautgebühr von 26,40 Euro für die Strecke Zagreb–Split. Wer hingegen zwischen 10 und 20 km/h zu schnell ist, zahlt 60 Euro, zwischen 20 und 30 km/h 130 Euro und für 30 bis 50 km/h zu viel drohen 290 bis 920 Euro Strafe. Wird die zulässige Geschwindigkeit um mehr als 50 km/h überschritten, steigt die Strafe auf 1.320 bis 2.650 Euro oder es drohen sogar bis zu 60 Tage Haft.

Auf Autobahnen sind die Strafen etwas niedriger gestaffelt:

  • 10–30 km/h zu schnell: 60 Euro
  • 30–50 km/h zu schnell: 260 Euro
  • mehr als 50 km/h: 660 bis 1.990 Euro

Fenster offen? Das kann teuer werden

Bei sommerlicher Hitze lassen viele ihr Auto kurz mit offenem Fenster stehen – ein verständlicher Reflex, doch nicht erlaubt. Verlässt der Fahrer sein Fahrzeug, muss er laut kroatischem Straßenverkehrsgesetz den Motor ausschalten, das Fahrzeug abschließen, den Schlüssel mitnehmen und die Fenster schließen. Ein Verstoß kostet 30 Euro.

Auch offene Kofferraumklappen, ungesicherte Gegenstände oder verdeckte Nummernschilder ziehen eine Strafe von 30 Euro nach sich.

Alkohol und Drogen

Kroatien erlaubt bis zu 0,5 Promille Alkohol im Blut – dennoch wird empfohlen, während der Fahrt vollständig auf Alkohol zu verzichten.

  • 0,5–1,0 Promille: 390–660 Euro Strafe
  • 1,0–1,5 Promille: 660–1.990 Euro
  • über 1,5 Promille oder unter Drogen- oder Medikamenteneinfluss: 1.320–2.650 Euro oder bis zu 60 Tage Gefängnis

Handy am Steuer & falsches Überholen

Die Strafe für Handybenutzung während der Fahrt beträgt 130 Euro – und bezieht sich nicht nur auf Telefonieren, sondern auch auf Messaging oder Social Media.

Wer auf der Autobahn nicht auf der rechten Spur fährt, obwohl die linke zum Überholen reserviert ist, riskiert 260 Euro Strafe.
Gleiches gilt für Drängeln mit Licht- oder Hupsignalen, Slalomfahren, oder das gefährliche Fahren auf dem Pannenstreifen, um Staus zu umgehen.

Weitere Strafen im Überblick

  • Kind ohne passenden Kindersitz (bis 150 cm Körpergröße): 130 Euro
  • Nicht angeschnallt (alle Insassen!): 130 Euro
  • Fahren in übermüdetem Zustand: bis zu 260 Euro
  • Schlafend im Fahrzeug hinter dem Steuer erwischt: 130–260 Euro
  • Unsichtbare oder abgedeckte Kennzeichen: 30 Euro
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KO KOSMO-Redaktion
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