Eine angebliche Amazon-Bestellung wird zum Verhängnis: Ein Tiroler verliert durch einen raffinierten Anruf einen fünfstelligen Betrag.
Am Montagnachmittag wurde ein 53-jähriger Österreicher in Neustift im Stubaital Opfer eines Telefonbetrugs. Zwischen 14.00 und 16.00 Uhr stand der Mann in Kontakt mit einem unbekannten Anrufer, der sich einer deutschen Mobiltelefonnummer bediente. Der Unbekannte behauptete, das Opfer habe eine Amazon-Bestellung über 499 Euro aufgegeben.
Falsche Amazon-Bestellung
Als der 53-Jährige dies verneinte, ließ der Täter nicht locker und bot an, ihm bei der Rückerstattung des Betrages behilflich zu sein. Dazu verlangte er die IP-Adresse sowie die Bankdaten des Mannes – Angaben, die das Opfer tatsächlich preisgab.
Der Täter nutzte die übermittelten Informationen in der Folge dazu, einen niedrigen fünfstelligen Eurobetrag auf ein inländisches Konto zu überweisen. Nach Abschluss der laufenden Erhebungen wird der Fall an die zuständigen Behörden weitergeleitet.
Nach Abschluss der laufenden Erhebungen wird der Fall an die zuständigen Behörden weitergeleitet.
Wie onlinesicherheit.gv.at betont, meldet sich Amazon nie selbstständig via Telefon bei Kundinnen und Kunden. Der Kundenservice kontaktiert niemanden ohne vorherige Anfrage.