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Tierquälerei

Antilopen‑Jungtier im Tiergarten Schönbrunn von Unbekanntem erschossen

Antilopen‑Jungtier im Tiergarten Schönbrunn von Unbekanntem erschossen
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Im Tiergarten Schönbrunn wurde ein Jungtier erschossen – mitten in der Nacht, mitten im Zoo. Die Polizei ermittelt.

Im Tiergarten Schönbrunn in Wien-Hietzing ist ein Jungtier der Hirschziegenantilope vermutlich durch einen Schuss getötet worden. Die Wiener Polizei hat die Ermittlungen übernommen.

Den Ermittlungen zufolge dürfte der Schuss in der Nacht auf den 29. März gegen 3.00 Uhr gefallen sein. Eine Tierpflegerin entdeckte das verendete Tier innerhalb der Hirschziegenantilopenherde. Im Zuge der tierärztlichen Obduktion wurde eine mutmaßliche Schussverletzung festgestellt, woraufhin die Polizei verständigt wurde.

Schuss von außen

„Es gibt eine Aus- und Eintrittswunde. Das heißt, es ist schon davon auszugehen, dass hier ein Projektil verschossen wurde“, so Polizeisprecher Philipp Haßlinger.

Wegen des Verdachts der Tierquälerei durch unbekannte Täter wurden umfangreiche Ermittlungen eingeleitet. Erste Ergebnisse bestätigten, dass der Schuss von außerhalb des Geheges abgegeben wurde. Offen bleibt bislang, ob sich die verantwortliche Person zum Tatzeitpunkt auf dem Gelände des Tiergartens befunden hat oder von außerhalb des Zoos geschossen hat.

Die Beamten sichten derzeit die Aufnahmen der Überwachungskameras des Tiergartens. Die Suche nach dem Projektil mithilfe von Metalldetektoren verlief bisher ohne Ergebnis.

Auch die Art der verwendeten Schusswaffe ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

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KO KOSMO-Redaktion
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