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Preisunterschied

Bis zu 133 Prozent teurer: Österreich-Aufschlag bei Drogeriewaren

Bis zu 133 Prozent teurer: Österreich-Aufschlag bei Drogeriewaren
Symbolbild Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Gleiche Marke, gleiche Packung, doch hinter der Grenze zahlt man plötzlich deutlich weniger. Ein Preischeck deckt auf, wo es besonders auffällt.

Drogerieartikel derselben Marken kosten in Österreich spürbar mehr als in Deutschland, das zeigt ein aktueller Preismonitor der AK. Im Durchschnitt liegen die österreichischen Preise um 22 Prozent höher, bei 83 von 97 untersuchten Produkten ist der österreichische Preis der höhere.

Anfang Oktober wurden die Preise für 97 identische Drogeriewaren in zehn Online-Shops erfasst, jeweils in Österreich und in Deutschland. In den Vergleich flossen unter anderem Hygieneartikel, Pflegeprodukte und Haushaltswaren bekannter Marken ein.

Warenkorb im Vergleich

Legt man die beiden Warenkörbe nebeneinander, zahlen Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland im Schnitt knapp 439 Euro, in Österreich sind es rund 536 Euro. Über alle Produkte gerechnet liegen die Preise in Österreich damit durchschnittlich um 22 Prozent höher. Zwölf der verglichenen Artikel waren günstiger, zwei kosteten in Österreich und Deutschland gleich viel.

Am größten fällt die Differenz bei den Sensitive Strips von Hansaplast (20 Stück) aus: Sie kosten in Österreich 5,75 Euro, in Deutschland 2,47 Euro, ein Aufschlag von 133 Prozent. Das Garnier Gesichtswasser (200 ml) kommt auf 5,86 Euro gegenüber 2,67 Euro, das sind 119 Prozent mehr.

Für die Sebamed Bodymilk (200 ml) werden in Österreich 7,45 Euro verlangt, in Deutschland 3,81 Euro, ein Plus von 95 Prozent. Die Weleda Zahncreme (75 ml) schlägt mit 6,72 Euro gegenüber 3,87 Euro zu Buche, das entspricht einem Plus von 74 Prozent. Bei den Tempo Taschentüchern (150 Stück) stehen 3,53 Euro gegen 2,18 Euro, ein Unterschied von 62 Prozent.

Forderung an Minister

Die AK verlangt ein Ende der höheren Preise in Österreich und richtet an Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer den Appell, den Druck auf die EU zu erhöhen. Die AK formuliert es so: „Für einen Einkaufskorb mit 97 verglichenen identen Drogeriewaren zahlen Konsument:innen in den deutschen Online-Märkten durchschnittlich knapp 439 Euro, in Österreich durchschnittlich rund 536 Euro.“

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KO KOSMO-Redaktion
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