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Bühnenunfall

Blutiger Auftakt: „Der Graf“ kämpft nach Bühnen-Unfall weiter

Blutiger Auftakt: „Der Graf“ kämpft nach Bühnen-Unfall weiter
Foto: epa/HENDRIK SCHMIDT
2 Min. Lesezeit |

Dramatischer Auftakt für Unheilig: Bei seinem Comeback-Konzert in Leipzig stürzte „Der Graf“ von der Bühne – und kehrte trotz verlorener Zahnstücke zurück ans Mikrofon.

Nach fast einem Jahrzehnt Pause kündigte die Band Unheilig Anfang des Jahres ihre Rückkehr ins Studio an. Mitte März soll das neue Album „Liebe Glaube Monster“ erscheinen – das erste größere Projekt seit dem offiziellen Abschied der Gruppe. Der Auftakt der begleitenden Tournee fand am Donnerstag, dem 13. November, im ausverkauften Haus Auensee in Leipzig statt, wurde jedoch von einem Zwischenfall überschattet.

Dramatischer Sturz

Das Konzert nahm nach etwa einer halben Stunde eine dramatische Wendung. Gegen 20:40 Uhr verlor Unheilig-Frontmann „Der Graf“ sein Gleichgewicht, als er über einen Lautsprecher am Bühnenrand stolperte und kopfüber in eine Absperrung stürzte. Im Saal herrschte plötzlich Stille – die Musik brach ab, während Helfer den Künstler hinter den Vorhang brachten.

Nach bangen fünf Minuten kehrte der Sänger, dessen bürgerlicher Name nicht bekannt ist, auf die Bühne zurück. „Alter Schwede, ey“, waren seine ersten Worte, wie unter anderem die dpa (Deutsche Presse-Agentur) berichtet. Er räumte ein, „ein paar kleine Stückchen Zähne“ verloren zu haben, entschuldigte sich beim Publikum und versicherte: „Es tut mir sehr leid für diesen Schreck, aber gemeinsam schaffen wir das.“ Trotz des Unfalls setzte er die Vorstellung fort.

Persönliche Momente

Der Sänger musste sich nach dem Konzert dennoch in einer Leipziger Klinik behandeln lassen, wie sein Management mitteilte. Während des restlichen Auftritts waren die Folgen des Sturzes gesanglich kaum wahrnehmbar – das Publikum reagierte mit frenetischem Jubel auf das Comeback.

Im Verlauf des Abends sprach der Künstler auch über die besondere Rolle seiner Mutter in seinem Leben. Sie habe für ihn stets „wie ein Löwe“ gekämpft, besonders während seiner Schulzeit, als er aufgrund seines Stotterns erhebliche Probleme hatte. Obwohl sie inzwischen älter sei, kämpfe sie noch immer unermüdlich weiter.

Ihr widmete er das Lied „Mein Löwe“.

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KO KOSMO-Redaktion
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