Peking gehört ihm – mal wieder. Novak Djokovic schreibt in China Tennisgeschichte, doch der Weg zum Titel verlief alles andere als reibungslos.
Novak Djokovic hat beim Peking-Turnier erneut den Titel geholt und damit seinen siebten Triumph in der chinesischen Hauptstadt gefeiert. Der Serbe, der im Finale auf den Australier Alex de Minaur traf, sicherte sich mit diesem Sieg zugleich seinen 102. Turniersieg auf der Tour.
In Peking bleibt Djokovic schlicht unschlagbar: Alle 34 seiner dort ausgetragenen Partien konnte er für sich entscheiden. Das Finale gegen de Minaur nahm allerdings einen ungewöhnlichen Verlauf, da der Australier nach einem Medical Timeout zu Beginn des zweiten Satzes verletzungsbedingt aufgeben musste.
Eklat im Halbfinale
Dass der Weg zum Titel diesmal kein beschwerdefreier war, zeigte sich bereits in den Runden zuvor. Djokovic kämpft seit Monaten mit anhaltenden Magenproblemen, die sowohl das Viertelfinale gegen Alexander Zverev als auch das Halbfinale gegen Daniil Medwedew überschatteten.
Letzteres sorgte darüber hinaus für einen handfesten Eklat: Medwedew wurde disqualifiziert, nachdem er in einem Moment der Frustration einen Ball ins Publikum geschlagen hatte und dabei ein Zuschauer verletzt wurde.