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Bosnische Bergwelten: Wanderwege mit langer österreichischer Tradition

Lukomir ist die höchstgelegene Siedlung des Landes und die einzige auf über 1300 Meter Höhe. Nun auch von österreichischen Wanderern entdeckt. (Foto: wikipedia/Martin Brož)

Ein österreichischer Reiseanbieter lockt mit Wanderungen nach Bosnien-Herzegowina. Touristenströme scheinen die imposanten Bergwelten noch nicht entdeckt zu haben, weshalb man Wanderungen ungestört genießen kann.

Bosnien-Herzegowina hat mehr zu bieten als Kaffee und Cevapi, dass ist jedem bekannt, der das Land bereits bereist hat. Die Attraktionen, die Jahrhunderte lang vor den Augen der Bosnier fest verwurzelt sind, entdeckte nun auch ein österreichischer Reiseanbieter. Noch zählen die bosnisch-herzegowinischen Bergwelten zu Touristenmagneten. Und genau aus diesem Grund scheinen sie besonders reizvoll für viele Wanderer zu sein. Unberührte Natur, atemberaubede Ausblicke und endlose Weiten – genügend Gründe um den Wandertourismus anzukurblen.

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Der österreichische Reiseanbieter weltweitwandern bietet nun Reisen von Wien nach Sarajevo an. Neun Tage lang bewandert man Bjelasnica, Lukomir und Maglic, für 1.450 Euro. Was man noch mitbringen soll sind Koodnition, Ehrgeiz und Mut. Denn die Infrastruktur ist noch nicht ganz ausgebaut. Die Bergwelten sind nicht nur ein Abenteuer für den Körper und Geist, sondern auch eine Zeitreise. Auf der Bjelasnica fanden 1984 die olympischen Spiele statt oder auf Lukomir, dem höchstgelegenen Dorf Bosniens. Bereits vor 120 Jahren gründeten die Österreicher eine Wandertradion im ehemaligen Jugoslawien und markierten ein Netzwerk von Wegen durch ganz Jugoslawien.