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DOPPELPREISAUSZEICHNUNGEN

Der Euro kommt auf kroatisches Preisschild

(Foto: iStock/masterSergeant)

Obligatorische Auszeichnungen doppelter Preise, d.h. Preis in Kuna und Euro begann offiziell am 5. September und dauert bis Ende 2023. 

Wie kroatische Medien berichten, müssen doppelte Preise an Verkaufsstellen, auf Websites, in Preislisten, Angeboten und Flyern angezeigt werden. An Konsumenten ausgestellte Rechnungen, Angebote, Bestellungen und ähnliche Dokumente sollten doppelte Angaben nur in der Gesamtsumme von Rechnungen, Angeboten, Bestellungen und dergleichen enthalten. 

Zudem müssen Doppelpreisschilder gut sichtbar, lesbar und eindeutig sein. Bei der Umrechnung muss immer der volle Betrag des festen Umrechnungskurses verwendet werden. 

Zur Erinnerung: Die Preise werden gemäß dem festen Wechselkurs von 7,53450 HRK pro Euro in Euro umgerechnet. Bis Ende nächsten Jahres wird die Neuberechnung von sogenannten geheimen Käufern kontrolliert, die die Unregelmäßigkeiten der staatlichen Aufsichtsbehörde und dem Wirtschaftsministerium melden.

Ausnahmen wegen praktischer Schwierigkeiten

Bestimmte Ausnahmen aufgrund praktischer Schwierigkeiten sind bei der Vorlage doppelter Preise vorgesehen. Landwirtschaftliche Familienbetriebe, Selbstbedienungsautomaten, Taxifahrer, Marktstände, Kioske, Tankstellen, Glückslotterien, Gebührentaxen und mobiler Handel und alle anderen Unternehmer, für die es unpraktisch ist, doppelte Preise anzuzeigen, werden von Doppelpreisschildern verschont. Aber sie müssen sie auch beim Verkauf von Waren und Dienstleistungen auf der Rechnung angeben – der zu zahlende Betrag wird in beiden Währungen angegeben.

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