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NEUES BUCH

Ein neues Buch von Damir A. Saračević: Rezept zur Einheit der Andersartigkeit

Ein neues zweisprachiges Buch von Damir A. Saračević ist erschienen: „Rezept zur Einheit der Andersartigkeit“. Reflexionen aus einem interkulturellen und mehrsprachigen Alltag.

Der österreichische Verlag „Ennsthaler“ veröffentlichte in Kooperation mit dem oberösterreichischen PEN-Club und dem bosnischen Verlag „Connectum“ ein zweisprachiges Buch der (Selbst-)Reflexionen und Aphorismen des Schriftstellers Damir A. Saračević mit dem Titel „Rezept zur Einheit der Andersartigkeit“.

Dieses authentische und zweisprachige (deutsch-bosnisch) Handbuch basiert auf dem interkulturellen und mehrsprachigen Alltag des Autors, der seit vielen Jahren die Möglichkeit hat, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und gesellschaftlichen Bereichen zu begegnen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.

„Durch einen kreativen, mehrsprachigen und etymologischen Ansatz soll das Buch Leser*innen dazu anregen, über Sprachphilosophie, aktuelle gesellschaftliche Prozesse und das eigene Verhalten im interkulturellen Kontext nachzudenken. Gleichzeitig sollen Lösungen für entspannte Beziehungen und ein offenes Miteinander angeboten werden“, sagt Saračević, der Mitglied des österreichischen PEN-Clubs sowie des Linzer Autor*innenkreises ist.   

Das Vorwort im Buch unterschreibt Präsident des OÖ PEN-Clubs Prof. Dr. Thomas Duschlbauer, der unter anderem schreibt, dass dieses Buch eine „Befreiung von der sprachlichen Monotonie“ sowie ein Beispiel dafür, wie „das Missverständnis zu einer Quelle der Erkenntnis“ wurde. Er ist auch Lektor des deutschen Textes, während das Lektorat vom Text auf Bosnisch vom Leiter der Abteilung für Literatur an der Philosophischen Fakultät in Sarajevo (Bosnien-Herzegowina), Prof. Dr. Sead Šemsović übernommen wurde.

Geleitworte für das Buch schrieben ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments Prof. Dr. Josef Weidenholzer, Linzer Stadträtin für Integration Dr.in Regina Fechter, Migrationsforscherin Prof.in Dr.in Petra Aigner und Theologe und Sozialarbeiter Mag. Sulejman Bugari. Für die grafische Gestaltung des Buchumschlags und des Buchkerns war Dipl.-Ing. Davud Zukić zuständig.

Dieses Buchprojekt gewann den Preis für Interkulturalität der Stadt Linz „Stadt der Vielfalt 2021“. Es ist auch Teil der oberösterreichischen Jubiläumsausgabe des österreichischen PEN-Zentrums, das 2023 sein 100-jähriges Bestehen feiert.

Die Herausgabe des Buches wurde vom Land Oberösterreich, der Stadt Linz, Volkshilfe und migrare unterstützt.

Saračević studierte Soziologie in Linz und Literatur in Sarajevo. Neben diesem Buch, veröffentlichte er auch vier Gedichtsammlungen in bosnischer Sprache. Er ist in mehreren Anthologien vertreten, die in Österreich, Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Deutschland erschienen sind. Er lebt in Linz und arbeitet als Leiter des Instituts Interkulturelle Pädagogik der VHS Oberösterreich.