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Halbfinale

EM-Drama: Kroatien kämpft heroisch, Deutschland schlägt eiskalt zu

EM-Drama: Kroatien kämpft heroisch, Deutschland schlägt eiskalt zu
EPA/BO AMSTRUP DENMARK OUT
2 Min. Lesezeit |

Die erste Halbzeit des EM-Halbfinales zwischen Kroatien und Deutschland verlief völlig ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen, die Führung wechselte ständig hin und her. Selbst in den Phasen, in denen die deutsche Auswahl leicht davonziehen wollte, konterte Kroatien mit taktischem Sieben-gegen-Sechs-Spiel. Erst in den letzten Minuten vor dem Pausenpfiff gelang es dem DHB-Team, zwei Treffer in Serie zu erzielen und mit einer 17:15-Führung in die Kabine zu gehen.

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Deutsche Dominanz

Der Start in die zweite Spielhälfte geriet für die Kroaten dann zum Albtraum. Während die Offensive plötzlich ins Stocken geriet, nutzte Deutschland die sich bietenden Räume eiskalt aus. Mit einer beeindruckenden 7:1-Serie zogen die Gastgeber auf sieben Tore davon – eine Vorentscheidung, von der sich Kroatien nicht mehr vollständig erholen sollte. Zwar stabilisierte sich das Team von Trainer Dagur Sigurdsson mit fortschreitender Spieldauer und kämpfte sich Tor um Tor zurück ins Spiel.

Die entscheidende Szene ereignete sich gut drei Minuten vor dem Ende: Bei einem vielversprechenden Konter hätte Kroatien auf zwei Tore verkürzen und nochmals Spannung erzeugen können. Doch die Chance blieb ungenutzt, und Deutschland bestrafte diesen Fehler umgehend mit dem Treffer zum 30:26. Zwar bäumten sich die Kroaten mit zwei schnellen Toren zum 30:28 nochmals auf, doch die Zeit lief unerbittlich gegen sie. Auch ein letztes Aufbäumen eine Minute vor Schluss, als man nochmals auf zwei Tore herankam, reichte nicht mehr für die Wende.

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Torschützen-Statistik

Am Ende musste sich Kroatien mit 28:31 geschlagen geben. Die Sigurdsson-Truppe bekommt nun am Sonntag um 15:15 Uhr im kleinen Finale die Chance auf Bronze. Gegner wird der Verlierer aus dem zweiten Halbfinale zwischen Dänemark und Island sein.

Bester Werfer der Kroaten war Tin Lucin mit sieben Treffern, gefolgt von Ivan Martinovic und Luka Lovre Klarica mit je fünf Toren. Im kroatischen Tor sammelte Dominik Kuzmanovic sieben Paraden, Matej Mandic steuerte eine weitere bei. Aufseiten der Deutschen ragte Lukas Zerbe mit sechs Toren heraus, während gleich fünf seiner Teamkollegen je viermal trafen.

Deutschlands Rückhalt Andreas Wolff glänzte mit starken 14 Paraden.

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KO KOSMO-Redaktion
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