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Ottakring

Gib mir Geld oder…”: 41-Jähriger verprügelte eigene Mutter

Häusliche Gewalt Faust Misshandlung Paul Gorvett
FOTO: iStock/Paul Gorvett

Mitten in der Nacht flüchtet eine Mutter zur Polizei. Ihr eigener Sohn soll sie geschlagen und erpresst haben – nicht zum ersten Mal.

Eine 65-jährige Frau suchte gegen 23 Uhr eine Polizeiinspektion auf und erstattete Anzeige gegen ihren Sohn. Wie sie den Beamten mitteilte, habe der 41-Jährige, mit dem sie in einem gemeinsamen Haushalt lebt, sie tätlich angegriffen und unter Drohungen Geld gefordert. Nachdem sie sich zunächst weigerte, zwang er sie durch Faustschläge zur Herausgabe des Geldes.

Im Gespräch mit den Polizisten gab die Frau zudem an, dass ihr Sohn sie bereits in der Vergangenheit mehrfach bedroht und körperlich attackiert habe. Auch persönliche Gegenstände der 65-Jährigen soll er beschädigt haben.

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Festnahme ohne Widerstand

Die Einsatzkräfte nahmen den Tatverdächtigen daraufhin in der Wohnung seiner Mutter fest. Der Mann leistete bei seiner Festnahme keinen Widerstand.

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Rechtliche Konsequenzen

Die Polizei verhängte umgehend ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot gegen den 41-Jährigen. Er wurde wegen mehrfacher Körperverletzung, mehrfacher gefährlicher Drohung, Raubes und Sachbeschädigung angezeigt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Beschuldigte in eine Justizanstalt eingeliefert.