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“Hanuma kocht” Hurmašice – Die beliebte Balkan-Süßspeise auf 3 Arten

FOTO: Screenshot

Elma Pandžić ist Foodbloggerin, aber keine gewöhnliche! Ihre Follower verzückt die gebürtige Bosnierin in ihrem zweisprachigen Blog “Hanuma kocht” regelmäßig mit Rezepten aus ihren beiden Heimaten – Österreich und Bosnien-Herzegowina.

KOSMO möchte auch unsere Leser alle zwei Wochen mit den leckeren Video-Rezepten der gebürtigen Bosnierin versorgen. Diesmal haben wir ein köstliches Süßspeisenrezept für euch – die “Hurmašice”!

In Bosnien ist es Tradition, kurz vor Beginn des Fastenmonats die Häuser und Höfe zu putzen. Zum Fastenbrechen lädt man Verwandte, Freunde und Nachbarn ein, um zusammen zu speisen. Als Nachspeise eignen sich Hurmašice besonders gut. Normalerweise sind sie so süß, dass man kaum mehr als ein Stück davon essen kann. Dieses Rezept habe ich so lange getestet bis es zu einem geworden ist, das auch den Nicht-Balkan-Gaumen anspricht, weil es weniger süß ist und weil ich euch drei Varianten anbiete.

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Elma Pandžić ist Foodbloggerin, aber keine gewöhnliche! Ihre Follower verzückt die gebürtige Bosnierin in ihrem zweisprachigen Blog “Hanuma kocht” regelmäßig mit Rezepten aus ihren beiden Heimaten – Österreich und Bosnien-Herzegowina.

 

Zutaten für die klassische Variante:
Für ein großes Backofenblech (ca. 30 Stück)
250 g Butter auf Zimmertemp. (=1 Würfel)
60 g Zucker
1 Ei
1 Eigelb
2 gehäufte EL Joghurt
240 g griffiges Mehl
250 g glattes Mehl
¾ Pkg. Backpulver=5 gestr. TL=12 g
ca. 80 g ganze Walnüsse

Zutaten für die Variante mit gemahlenen Nüssen:
Für ein großes Backofenblech (ca. 30 Stück)
250 g Butter auf Zimmertemp. (=1 Würfel)
60 g Zucker
1 Ei
1 Eigelb
2 gehäufte EL Joghurt
100 g fein gemahlene Nüsse
220 g griffiges Mehl
230 g glattes Mehl
¾ Pkg. Backpulver=5 gestr. TL=12 g

Zutaten für die Variante mit Kokos/Kokosette:
Für ein großes Backofenblech (ca. 30 Stück)
250 g Butter auf Zimmertemp. (=1 Würfel)
60 g Zucker
1 Ei
1 Eigelb
2 gehäufte EL Joghurt
100 g feine Kokosraspeln/Kokosmehl/Kokosette
230 g griffiges Mehl
240 g glattes Mehl
¾ Pkg. Backpulver=5 gestr. TL=12 g

Agda/Sirup:
900 ml kaltes Wasser
600 g Zucker

Zubereitung:

  • Die Butter sollte unbedingt Zimmertemp. haben, daher empfiehlt es sich, sie Stunden vorher aus dem Kühlschrank zu nehmen, in kleinere Stücke zu schneiden und weich werden zu lassen.
  • Die weiche Butter mit dem Zucker mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe cremig rühren.
  • Dann unter Rühren das Ei, Eigelb, Joghurt und Backpulver hinzufügen. Falls ihr euch für die Variante mit Kokosraspeln oder gem. Nüssen entschieden habt, fügt diese jetzt hinzu.
  • Der nächste Schritt wird am besten per Hand erledigt. Bereitet beide Sorten Mehl vor (falls ihr kein glattes und griffiges habt, geht auch Universalmehl) und vermischt sie miteinander.
  • Fügt das Mehl schrittweise hinzu denn abhängig von der Buttersorte und dem Mehl, kann es sein, dass ihr ein paar Gramm mehr oder weniger brauchen werdet. Das Resultat: Ein Teig, der sich von der Schüsselwand löst, der nicht an den Händen klebt und in etwa die Konsistenz eines Ohrläppchens hat.
  • Die Masse muss nicht ruhen, sondern kann gleich verarbeitet werden.
  • Heizt den Backofen auf 180 Grad O/U Hitze vor. Bereitet ein Backblech und ein Reibeisen (die Seite die im Video gezeigt wird) vor und befettet beides.
  • Wenn ihr die klassischen Hurmašice mit Nuss in der Mitte macht, schneidet die ganzen Walnüsse in kleinere, längliche Stücke.
  • Zum Portionieren verwendet ihr am besten einen Kugelausstecher und nehmt immer etwa 3-4 randvolle Ausstecher von der Masse in die Hand.
  • Formt den Teig wie im Video gezeigt, schlichtet die Küchlein in das Blech mit ein paar mm Abstand dazwischen und backt sie bei 180 Grad O/U Hitze 30-40 min (je nachdem wie dick oder groß sie sind).
  • Fertig sind sie wenn sie oben und unten goldgelb sind.
  • Während ihr die Hurmašice backt, bereitet den Sirup vor. Kocht den Zucker mit dem Wasser zusammen auf und kocht ihn ab diesem Zeitpunkt 10-15 min auf höchster Stufe ohne Deckel.
  • Die heißen Hurmašice werden mit dem warmen/kalten Sirup getränkt. Verwendet ruhig den ganzen Sirup, denn sie nehmen viel davon auf.
  • Stellt sie schließlich kühl und genießt den süßen, orientalischen Traum.

Tipp: Falls ihr die halbe Menge zubereiten wollt, halbiert die Zutaten und verwendet statt 1 ganzen Ei und dem Eigelb im klassischen Rezept, dann nur ein ganzes Ei.

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