Bei der Abfahrt der Autobahn nahe Pöchlarn im Bezirk Melk kam es zu einem dramatischen Verkehrsunfall. Ein Pkw und ein Schulbus waren in den Vorfall verwickelt, der am Donnerstagvormittag die Nerven der Rettungskräfte auf eine harte Probe stellte. Während der Bus zum Glück ohne Passagiere unterwegs war, musste die Fahrerin des Pkws mit schweren Verletzungen in den Schockraum eines Klinikums gebracht werden.

Kollision im Kreuzungsbereich
Ein Fahrzeug geführt von einer Frau aus dem Bezirk Scheibbs, 53 Jahre alt, kollidierte beim Verlassen der A1 mit einem Schulbus, der die Straßen Pöchlarns kurz zuvor verlassen hatte. Die 30-jährige Busfahrerin aus dem Bezirk Melk konnte trotz eines Ausweichmanövers den Unfall nicht verhindern. Ein zufällig vorbeikommender Notfallsanitäter des Roten Kreuzes Melk und die First Responder aus Pöchlarn leisteten bis zum Eintreffen weiterer Helfer erste Hilfe.
Keine Kinder im Bus
Ein unfassbares Glück im Unglück bestand darin, dass sich im Bus zu diesem Zeitpunkt keine Fahrgäste befanden, obwohl der Bus normalerweise Kinder transportiert. Die Busfahrerin überstand den Unfall unbeschadet.
Rettungsaktion und Verkehrssperrung
Die Landesstraße L 5325 und die Autobahnabfahrt Pöchlarn mussten für die Rettungsmaßnahmen und die Bergung der Fahrzeuge vollständig gesperrt werden. Nach der Erstbehandlung wurde die Lenkerin für weiterführende Maßnahmen in ein Klinikum gebracht.
Die Polizei Niederösterreich ermittelt zur genauen Unfallursache. Erste Angaben deuten darauf hin, dass die Pkw-Lenkerin beim Einbiegen in die Landstraße den Vorrang möglicherweise missachtet haben könnte. Die Ermittlungen hierzu laufen.
