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Solidaritätswelle

Bereits tausende Euro im Plus: Ganz Österreich spendet für Billa-„RaBatman“

Bereits tausende Euro im Plus: Ganz Österreich spendet für Billa-„RaBatman“
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Der „RaBatman“-Fall bewegte ganz Österreich und die Welle der Solidarität hat nun ein überraschendes Ausmaß erreicht.

Ein 23-jähriger Billa-Mitarbeiter aus Oberösterreich, der wegen unerlaubter Rabattgewährung zu fünf Monaten bedingter Haft verurteilt worden war, muss seinen finanziellen Verpflichtungen nun nicht mehr alleine nachkommen. Eine Spendenaktion hat die Schadenssumme von rund 25.700 Euro nicht nur erreicht, sondern deutlich übertroffen.

Der Fall hatte österreichweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Der junge Kassier hatte unrechtmäßig Rabatte gewährt, die eigentlich für beschädigte oder abgelaufene Waren vorgesehen gewesen wären. Vor Gericht gab er an, unter sozialem Druck durch Kunden gehandelt zu haben. Das Urteil: fünf Monate bedingte Haft sowie die Verpflichtung, den entstandenen Schaden gegenüber seinem Arbeitgeber Billa vollständig zu ersetzen.

„Free our RaBatman“

Patrick Frewein aus Linz startete daraufhin unter dem Motto „Free our RaBatman“ einen Spendenaufruf, um den finanziellen Druck auf den Verurteilten zu verringern. Bis zum 10. Oktober 2026 kamen auf diesem Weg rund 32.500 Euro zusammen – ein Betrag, der die ursprüngliche Schadenssumme merklich übersteigt. Frewein stellte klar: „25.700 Euro muss er sowieso zurückzahlen. Der Rest soll ihm bleiben.“

Der Kassier selbst hatte betont, sich zu keinem Zeitpunkt persönlich bereichert zu haben. Mit den überschüssigen Mitteln aus der Spendenaktion soll ihm nun ein finanzieller Neustart ermöglicht werden. Mehr Infos zur Spendenaktion findet ihr hier.

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KO KOSMO-Redaktion
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