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REZEPT

Hanuma kocht Sauerkraut mit Würstchen

(FOTO: Hanuma kocht)

Foodbloggerin Elma Pandžić verzückt ihre Follower in ihrem zweisprachigen Blog “Hanuma kocht” regelmäßig mit Rezepten aus ihren beiden Heimaten – Österreich und Bosnien-Herzegowina.

Es gibt Gerichte, die perfekt zum Winter passen, wie zum Bespiel jene mit Sauerkraut. Szegediner Gulasch kennen sicher viele von euch. Dieses wird meist mit Schweinefleisch zubereitet. Hanuma macht es jedoch auf eine ganz besondere Art: Mit Zutaten, die ihre Familie besonders liebt. Ob mit gekauftem oder selbst eingelegtem Sauerkraut – dieses Gericht gelingt garantiert und schmeckt einfach köstlich.

Zutaten für 2-3 Personen:

  • 1 kg selbst eingelegtes oder 2 Pkg. gekauftes Sauerkraut
  • 1 Zwiebel
  • 2 TL Knoblauchpaste oder 2 Knoblauchzehen
  • 70 g Sudžuk und 100 g Rauchfleisch
  • 4 Debreziner (scharfe Würste)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 EL Paprikapulver
  • 2 TL Kümmel
  • ½ EL Zucker
  • Salz, Pfeffer, Vegeta (selbstgemacht)
  • 300-500 ml Wasser

Zubereitung:
1) Im ersten Schritt schneidet ihr das Rauchfleisch in kleine Würfel – Sudžuk und die Debreziner in Scheiben.

2) Falls ihr selbst gemachtes Sauerkraut verwendet, nehmt immer 1-2 Blätter, rollt diese ein und schneidet sie so in dünne Streifen (wie im Video gezeigt). Damit ihr die Blätter rollen könnt, entfernt ihr den dicken Teil vom Strunk. Später sammelt ihr diese Teile und schneidet sie ebenfalls klein. 

3) In einem größeren Topf erhitzt ihr viel Öl (ca. 5-6 EL, denn Kraut verlangt nach Fett). Dann schwitzt ihr die Zwiebelwürfel, das Rauchfleisch, Sudžuk und die Debreziner an.

4) Rührt den Knoblauch, das Tomatenmark und das Paprikapulver ein. Fügt nach und nach das Sauerkraut hinzu. 

5) Dünstet alles zusammen nur kurz und fügt dann ca. 300 ml Wasser hinzu. Später könnt ihr noch weitere 200 ml dazugeben, falls zu wenig. Reduziert die Hitze auf Stufe 5 von 9 und dünstet die Zutaten bei geschlossenem Deckel ca. 20 min lang. Hin und wieder rührt ihr dabei um.

6) Danach ist das Kraut weicher und aromatisch. Fügt Kümmel (dieser ist wichtig für das Aroma und die Verdauung von Kraut), Pfeffer, Vegeta, und falls notwendig, Salz. Probiert zuerst, ob es salzig genug ist! Bei mir kommt bei allen Krautgerichten immer auch Zucker zum Einsatz. Er mildert die Säure des Sauerkrautes und rundet den Geschmack ab.

 7) Dann könnt ihr anrichten und serviert es mit oder ohne Brot – das ist Geschmackssache. Auf jeden Fall ist dieses Gericht sehr reichhaltig und schmackhaft.