Die Hollywood-Ikone Robert Redford ist im Alter von 88 Jahren in Utah verstorben. Das berichtete die New York Times am Dienstag unter Berufung auf seine Sprecherin.
Obwohl Redford zu den bekanntesten Gesichtern Hollywoods gehörte, blieb ihm ein großer Oscar-Erfolg als Schauspieler verwehrt. Seine einzige Nominierung erhielt er 1973 für „The Sting“. Den begehrten Goldjungen gewann er schließlich 1981 – allerdings als Regisseur von Eine ganz normale Familie. 2002 wurde er zudem mit einem Ehren-Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Berühmt machte ihn eine Reihe legendärer Filme: Butch Cassidy and the Sundance Kid (1969), Three Days of the Condor (1975) oder All the President’s Men (1976) zählen bis heute zu den Klassikern des Kinos.
Redfords Weg nach Hollywood war alles andere als geradlinig. Geboren 1936 in Santa Monica als Sohn eines Milchmanns, wuchs er in einfachen Verhältnissen auf. Ein Sportstipendium brachte ihn zwar an die Universität von Colorado, doch nach Alkoholexzessen wurde er ausgeschlossen. Anschließend reiste er durch Europa und verdiente seinen Lebensunterhalt mit selbstgemalten Bildern, bevor er in New York eine Schauspielschule besuchte – der Beginn einer beispiellosen Karriere.
Vom Straßenmaler zum Weltstar – Robert Redford hinterlässt ein einzigartiges Erbe in der Filmwelt.