Keine Artikel gefunden
Versuche einen anderen Suchbegriff
Morddrohung

Attentat bei den Oscars: Hollywood-Star Michael Douglas soll mit HIV infiziert werden

Attentat bei den Oscars: Hollywood-Star Michael Douglas soll mit HIV infiziert werden
foto: EPA/Guillaume Horcajuelo
2 Min. Lesezeit |

Oscar-Nacht 1992: Michael Douglas betrat die Bühne – und wusste, dass er möglicherweise sein Leben riskierte.

Im Zuge der Veröffentlichung seiner Autobiografie hat Michael Douglas eine bislang kaum bekannte Episode aus seinem Leben öffentlich gemacht. Bei der Oscar-Verleihung im Jahr 1992, bei der er den Preis für die beste Hauptdarstellerin überreichen sollte, wurde er kurz vor seinem Auftritt vom FBI und dem LAPD darüber in Kenntnis gesetzt, dass ein Angriff mit einer HIV-infizierten Nadel geplant war. Die Behörden stuften die Bedrohung als glaubhaft ein – der Anschlag konnte letztlich jedoch verhindert werden.

Bedrohung bei den Oscars

Unmittelbar vor seinem Auftritt auf der Bühne erfuhr Douglas von dem geplanten Anschlag. Sicherheitskräfte im Saal waren angewiesen, einen möglichen Angreifer abzufangen – eine Garantie für seine Unversehrtheit gab es dennoch nicht. Gegenüber Douglas soll ein FBI-Agent gemeinsam mit einem LAPD-Sergeant erklärt haben: „Uns liegen Informationen vor, dass heute Abend jemand versuchen wird, Sie mit einer HIV-infizierten Nadel zu stechen.“

Trotz dieser bedrohlichen Lage trat der Schauspieler vor das Publikum und überreichte den Preis an Jodie Foster. Der befürchtete Angriff blieb aus. Ein Vertrauter von Douglas schilderte die damalige Situation so: „Die Person hätte zum Personal, zur Crew oder zum Publikum gehören können … Michael hatte eine Heidenangst.“

„One Helluva Ride“

In seinem neuen Buch mit dem Titel „One Helluva Ride“ lässt Douglas sein Leben Revue passieren – berufliche Stationen ebenso wie persönliche. Neben der Schilderung seiner Filmkarriere widmet er sich darin auch seiner Ehe mit Catherine Zeta-Jones sowie seiner Beziehung zu seinem verstorbenen Vater Kirk Douglas.

Wer hinter der Drohung von 1992 steckte, ist bis heute nicht bekannt.

Unabhängiger Journalismus braucht Unterstützung

Guter Journalismus entsteht nicht nebenbei. Gründliche Recherche, sorgfältige Faktenprüfung und eine kritische Einordnung brauchen Zeit, Erfahrung und Ressourcen. Damit wir weiterhin unabhängig berichten können – frei von politischem oder wirtschaftlichem Einfluss – sind wir auf deine Unterstützung angewiesen.

Hilf mit, unabhängigen Journalismus zu sichern.
KO KOSMO-Redaktion
Teilen