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Misshandlung

Horror in Ottakring: Baby nach Misshandlung in Lebensgefahr

Horror in Ottakring: Baby nach Misshandlung in Lebensgefahr
(Foto: Pexels)
2 Min. Lesezeit |

Ein Baby kämpft um sein Leben, während die Eltern in Polizeigewahrsam sitzen. Die Ärzte entdeckten Verletzungen, die auf ein Schütteltrauma hindeuten.

Die Wiener Polizei hat ein Elternpaar festgenommen, nachdem ihr neun Monate altes Baby mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Das Mädchen schwebt in Lebensgefahr, die Ärzte kämpfen derzeit um sein Überleben. Bei der Untersuchung stellten die Mediziner multiple Verletzungen fest, die auf schwere Misshandlung hindeuten.

Die Eltern hatten das Kind wegen eines angeblichen Anfalls ins Spital gebracht. Bei der gründlichen Untersuchung entdeckten die Ärzte jedoch Verletzungsmuster, die mit dieser Erklärung nicht vereinbar waren. Das Kleinkind musste umgehend notoperiert werden und befindet sich nach wie vor in kritischem Zustand.

Schütteltrauma vermutet

„Die festgestellten Verletzungen weisen auf ein sogenanntes Schütteltrauma-Syndrom hin“, erklärte Polizeisprecher Markus Dietrich. Diese Form der Misshandlung kann zu schwersten Hirnverletzungen führen und lebenslange Schäden verursachen. Das Krankenhauspersonal alarmierte sofort die Behörden, nachdem der Verdacht auf Misshandlung aufkam.

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Festnahme vor Ort

Wie die Krone berichtet, handelt es sich um eine in Wien-Ottakring wohnhafte Familie. In der Nacht durchsuchten Beamte die Wohnung und sicherten Beweismaterial. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 35-jährigen Mann mit deutscher Staatsbürgerschaft und balkanischen Wurzeln sowie seine 38-jährige kroatische Lebensgefährtin. Gegen den Vater besteht offenbar ein aufrechtes Aufenthaltsverbot in Österreich.

Das Paar wurde noch im Krankenhaus festgenommen, verweigert jedoch bislang jede Aussage. Weitere Einvernahmen sind geplant.

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KO KOSMO-Redaktion
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