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Klimaflucht

Klima-Exodus: Millionen fliehen vor Dürre statt vor Krieg

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Foto: iStock

Klimakatastrophen treiben mehr Menschen in die Flucht als bewaffnete Konflikte. Vor allem in den Ländern des globalen Südens, insbesondere in Afrika und Asien, zwingt der Klimawandel durch extreme Wetterereignisse wie Dürren, Stürme und Überschwemmungen zahlreiche Menschen dazu, ihre Heimat dauerhaft aufzugeben.

Alarmierende Statistiken

Die Statistiken der Vereinten Nationen zeichnen ein alarmierendes Bild: Klimabedingte Katastrophen haben inzwischen Kriege und gewaltsame Auseinandersetzungen als Hauptfluchtursache abgelöst. Nach Angaben der UNO-Flüchtlingshilfe wurden zwischen 2008 und 2021 rund 376 Millionen Menschen aufgrund von klimabedingten Ereignissen aus ihren Wohngebieten vertrieben – eine Zahl, die die Anzahl der Kriegsflüchtlinge im selben Zeitraum übertrifft.

Während diese Entwicklung in Österreich bisher kaum thematisiert wird, sehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit mit großer Sorge auf die sich verschärfende Situation.

Sie prognostizieren eine weitere dramatische Zunahme klimabedingter Fluchtbewegungen in den kommenden Jahren.