Kosovo gründet Armee: Vučić warnt vor geplanter Vertreibung von Serben

SÜDOSTEUROPA

Kosovo gründet Armee: Vučić warnt vor geplanter Vertreibung von Serben

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Aleksandar-Vucic-Kosovo
(Foto: zVg.)

Kosovo plant Sicherheitskräfte in reguläre Streitkräfte umzubilden, weshalb die serbische Armee sich nun an die UNO-Sicherheitsmitglieder Russland und China wandte.

Wie der kosovarische Parlamentspräsident Kadri Veseli verlautbaren ließ, soll bereits am 14. Dezember die Gründung einer kosovarischen Armee bei einer Parlamentssitzung beschlossen werden. Dies sorgt für Unmut beim serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić, der sich am Dienstag direkt an Moskau und Peking wandte.

„Vertreibung der Serben“
Vučić ist davon überzeugt, dass die kürzlich eingeführte Zollerhöhung von 100 Prozent (KOSMO berichtete) und die angekündigte Gründung einer Armee darauf abziele, die Serben aus dem Kosovo geplant zu vertreiben. „Serben wird die Existenz im Kosovo unmöglich gemacht“, so Serbiens Präsident.

Von diesen Befürchtungen erzählte Vučić sowohl dem chrinesichen als auch dem russischen Botschafter bei einem Treffen. „Serbien und die Region wird von jemandem absichtlich in einen Konflikt gedrängt. Serbien möchte keine Instabilität hervorrufen, allerdings geraten wir durch die anhaltenden Provokationen in eine aussichtslose Situation, das serbische Volk im Kosovo in Schutz nehmen zu müssen“, warnte Vučić.