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Kroatien erfüllt fast alle Kriterien für die Einführung des Euro

2020 könnte Kroatien den Euro einführen. (Foto: iStock)

Laut einem aktuellen Bericht der Europäischen Kommission würde Kroatien drei der geforderten vier wirtschaftlichen Kriterien erfüllen.

Nach Einschätzung der EU-Kommission würden keine der sieben EU-Staaten, die langfristig zur Euro-Einführung verpflichtet sind die erforderlichen Beitrittskriterien erfüllen. Bulgarien, Kroatien, Polen, Rumänien, Schweden, die Tschechische Republik und Ungarn sind laut den EU-Verträgen verpflichtet, der Gemeinschaftswährung langfristig beizutreten, berichtet Handelsblatt.

Die rechtlichen Voraussetzungen, darunter zählen Preis- und Wechselkursstabilität sowie solide öffentliche Finanzen, müssen von den Ländern eingehalten werden, um der Eurozone beizutreten. Kroatien hält drei der vier geforderten Kriterien ein. www.deutschefxbroker.de/consorsbank-erfahrungen

Laut dem Konvergenzbericht Kroatien nur einen Schritt vom Euro entfernt. Das Balkan-Land hält die Preisstabilität, die öffentlichen Finanzen und die langfristigen Zinssätze ein. Die einzige noch nicht erfüllte Voraussetzung ist das Wechselkurskriterium, da Kroatien dem Europäischen Wechselkursmechanismus (ERM 2) noch immer nicht beigetreten ist.

Der Beitritt zur Eurozone ist eines der Ziele der kroatischen Regierung. Im Oktober 2017 sagte Ministerpräsident Andrej Plenkovic, dass die Regierung bis 2020 plane dem WKM 2 beizutreten. Sollte dies eintreten, würde es mindestens zwei Jahre bis zur Einführung des Euro dauern.

Der Euro ist in Kroatien sehr präsent. Dennoch sei die Angst vor dem Anstieg der Preise nach der Euro-Einführung bei der Bevölkerung spürbar. Hier argumentieren Regierung und Wirtschaftsexperten, dass die Vorteile wesentlich größer wären. So würde der Beitritt zur Eurozone zu höheren Auslandsinvestitionen und niedrigen Kreditzinsen führen, berichtet „seenews.com“.