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18 Brände

Langeweile als Motiv: Drei Brandstifterinnen verursachten 100.000 Euro Schaden

Langeweile als Motiv: Drei Brandstifterinnen verursachten 100.000 Euro Schaden
Foto: iStock
2 Min. Lesezeit |

Aus purer Langeweile legten drei junge Frauen in Wien 18 Brände. Die Bilanz: 100.000 Euro Schaden und ein umfassendes Geständnis nach ihrer Festnahme.

Im November verübten drei junge Frauen eine Serie von Brandstiftungen in mehreren Wiener Bezirken. Die 17- und 18-jährigen Täterinnen zündeten insgesamt 18 Mal Feuer in Wien-Wieden, Wien-Margareten, Wien-Ottakring und Wien-Hernals an. Polizeisprecherin Julia Schick erklärte: „Die drei Frauen haben mehrfach Altpapiercontainer angezündet. Teilweise haben sich diese Müllcontainer im Eingangsbereich von Mehrparteienhäusern befunden oder aber auch im Innenhof von Mehrparteienhäusern.“ Die Sachschäden belaufen sich auf mindestens 100.000 Euro, wobei auch Gebäudefassaden in Mitleidenschaft gezogen wurden. Bei ihrer Befragung gaben die Verdächtigen an, aus Langeweile gehandelt zu haben.

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Festnahmen erfolgt

Die Ermittler konnten zwei der mutmaßlichen Täterinnen – österreichische Staatsbürgerinnen im Alter von 17 und 18 Jahren – identifizieren und vor einigen Tagen in Wien-Hernals festnehmen. Die Festnahmen erfolgten aufgrund einer Anordnung der Staatsanwaltschaft. Die dritte Verdächtige stellte sich laut Polizeiangaben noch am selben Tag den Behörden.

Umfassendes Geständnis

Wie die Wiener Polizei heute mitteilte, befinden sich alle drei Frauen inzwischen in einer Justizanstalt. In ihren Vernehmungen legten die Verdächtigen ein umfassendes Geständnis ab.

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Nach derzeitigem Ermittlungsstand sieht die Polizei keinen Zusammenhang mit einer anderen Brandserie in Wien-Ottakring und Wien-Hernals, bei der ein Mensch ums Leben kam.