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Museumsnotstand

Louvre unter Druck: Mitarbeiterproteste zwingen Direktorin vor Senat

Louvre unter Druck: Mitarbeiterproteste zwingen Direktorin vor Senat
(FOTO: EPA / YOAN VALAT)
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Der Louvre in Paris bleibt auch am Mittwoch für Besucher verschlossen. Die Mitarbeiter des weltweit meistfrequentierten Museums setzen ihre Beratungen fort, um über eine mögliche Verlängerung ihrer Arbeitsniederlegung zu entscheiden.

Der am Montag begonnene Streik wurde durch mehrere Vorfälle ausgelöst, die fundamentale Probleme offenlegten: spektakuläre Juwelendiebstähle im Oktober sowie gravierende Infrastrukturmängel, darunter ein Wasserrohrbruch mit Schäden an historischen Buchbeständen. Diese Ereignisse haben sowohl erhebliche Sicherheitsdefizite als auch den fortschreitenden baulichen Verfall des Kunsttempels sichtbar gemacht.

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Personalforderungen

Die Arbeitnehmervertretungen machen der Führungsebene des Museums schwere Vorwürfe. Im Zentrum ihrer Kritik stehen die Überforderung des Personals und Managementversäumnisse. Zu ihren Forderungen zählen zusätzliche Personaleinstellungen und bessere Vergütung.

Die Direktorin des Louvre, Laurence Des Cars, steht seit dem Diebstahl der Kronjuwelen im Wert von etwa 88 Millionen Euro im vergangenen Oktober unter massivem Druck.

Für Mittwochnachmittag ist ihre Anhörung vor dem französischen Senat angesetzt.

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