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Polizeieinsatz

Mann will Wiener Supermarkt sprengen, weil dieser ihn „nervt“!

Mann will Wiener Supermarkt sprengen, weil dieser ihn „nervt“!
FOTO: iStock
2 Min. Lesezeit |

Sprengstoffdrohung mit Eigentor: Ein verärgerter Wiener rief bei der Polizei an, nannte seinen Namen und drohte, einen Supermarkt in die Luft zu jagen.

Ein 36-jähriger Österreicher, der am Sonntag um 18:15 Uhr telefonisch damit gedroht hatte, eine Supermarktfiliale am Franz-Jonas-Platz in Wien-Floridsdorf zu sprengen, konnte von der Polizei rasch identifiziert werden. Der Mann hatte bei seinem Anruf beim Wiener Polizeinotruf seinen Namen preisgegeben, was die Ermittlungsarbeit erheblich vereinfachte.

Der Drohanruf erfolgte von einer Telefonzelle nahe dem Franz-Jonas-Platz. Wie Polizeisprecher Markus Dittrich mitteilte, erfolgte die Festnahme kurz nach dem Drohanruf durch Beamte der Polizeiinspektionen Kummergasse und Ziegelofenweg, die den Mann in der Nähe der besagten Telefonzelle stellten. Bei der Durchsuchung des Verdächtigen wurden keinerlei verdächtige oder explosionsfähige Gegenstände sichergestellt. Auch in der betroffenen Filiale fanden die Einsatzkräfte keine verdächtigen Gegenstände.

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📍 Ort des Geschehens

Motiv und Konsequenzen

Im Zuge seiner Einvernahme legte der 36-Jährige ein Geständnis ab. Als Beweggrund für seine Drohung gab er sinngemäß an, dass die betreffende Supermarktkette ihn „nervt“. Nach Anweisung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der Mann auf freiem Fuß angezeigt.

Ähnlicher Vorfall

Der Vorfall weist Parallelen zu einem Fall aus der Vergangenheit auf, bei dem ein Wiener während eines nächtlichen Anrufs beim Polizeinotruf ankündigte, am folgenden Montag eine Geiselnahme in einer AMS-Filiale durchführen zu wollen. Auch dieser Anrufer hatte sich zu Beginn des Gesprächs mit seinem Namen vorgestellt.

Die Aufzeichnung dieses Telefonats verbreitete sich später im Internet und erlangte virale Bekanntheit.

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KO KOSMO-Redaktion
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