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KRIEG

Nach tödlichem Angriff: Selenskyj fordert Trump-Besuch in der Ukraine

Nach tödlichem Angriff: Selenskyj fordert Trump-Besuch in der Ukraine
FOTO: EPA-EFE/Michael Buholzer/Aaron Schwartz
2 Min. Lesezeit |

Ein Angriff auf Sumy erschüttert die Welt: Mindestens 34 Tote in der Ukraine. Trump und Guterres verurteilen die Gewalt, doch die Spannungen bleiben.

Inmitten der internationalen Empörung über den verheerenden Angriff auf die ostukrainische Stadt Sumy, bei dem mindestens 34 Menschen ums Leben kamen, meldeten sich zahlreiche politische Stimmen zu Wort. US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Vorfall als „eine schreckliche Sache“ und äußerte sein Mitgefühl. Auch UNO-Generalsekretär António Guterres zeigte sich tief betroffen und verurteilte die Angriffe auf Zivilisten scharf.

Politische Reaktionen

Reaktionen auf den Angriff verdeutlichen die angespannte politische Lage. Während Trump an Bord der Air Force One erklärte, dass ihm ein Fehler der Angreifer mitgeteilt worden sei, blieb er in seiner Kritik vage und vermied es, Russland direkt zu benennen. Der Sprecher des Nationalen Sicherheitsrates, Brian Hughes, hob die Notwendigkeit von Verhandlungen hervor, um den Krieg zu beenden. US-Außenminister Marco Rubio hingegen fand klare Worte und sprach den „Opfern des heutigen schrecklichen russischen Raketenangriffs auf die Stadt Sumy“ sein Beileid aus.

Laut ukrainischen Angaben wurde Sumy, das nahe der russischen Grenze liegt, mit zwei ballistischen Raketen beschossen. Die Rettungskräfte berichteten von mindestens 34 Toten und 117 Verletzten, darunter 15 Kinder. Der Angriff erfolgte kurz nach einem Treffen des US-Sondergesandten Steve Witkoff mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, über dessen Ergebnisse jedoch nichts bekannt wurde.

Harte Worte aus Deutschland

Der designierte deutsche Kanzler Friedrich Merz äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall und sprach von einem „schweren Kriegsverbrechen“. Guterres betonte, dass solche Angriffe nach dem humanitären Völkerrecht verboten seien und zeigte sich besorgt über das Muster ähnlicher Angriffe in den letzten Wochen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj lud Trump zu einem Besuch in die Ukraine ein, um die Zerstörungen aus erster Hand zu sehen. In einem Interview mit CBS forderte er Trump auf, die Konsequenzen des russischen Angriffskrieges selbst zu erleben. Selenskyj kritisierte zudem die Wahrnehmung in den USA, die seiner Meinung nach von der russischen Sichtweise geprägt sei.

Trump hatte nach Beginn seiner zweiten Amtszeit den Dialog mit Russland gesucht, jedoch vor dem Besuch Witkoffs in Moskau mehr Entgegenkommen vom Kreml gefordert. Putin lehnte jedoch einen Vorschlag für eine bedingungslose Waffenruhe in der Ukraine ab.

Selenskyj kommentierte dazu, dass Putin nie die Absicht gehabt habe, den Krieg zu beenden, sondern vielmehr die Zerstörung der Ukraine anstrebe.

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KO KOSMO-Redaktion
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