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Parkreform

Neue Regelung: Anrainer bekommen hier künftig Vorrang beim Parken

Neue Regelung: Anrainer bekommen hier künftig Vorrang beim Parken
(Symbolbild FOTO: iStock)
2 Min. Lesezeit |

Wien-Margareten zieht die Parkbremse an: Im Naschmarktgrätzl gelten ab August neue Regeln – und das könnte erst der Anfang sein.

Ort des Geschehens

Ab dem 3. August gilt im Naschmarktgrätzl in Wien-Margareten eine neue Parkregelung: Teile der vorhandenen Stellplätze werden künftig ausschließlich für Bewohnerinnen und Bewohner mit Parkpickerl reserviert. Betroffen sind mehrere Straßen im Bereich zwischen Wienzeile, Kettenbrückengasse, Margaretenstraße und Pilgramgasse.

Grundlage für die Einführung des Anwohner-Parkens ist eine Erhebung aus dem Herbst 2025, die eine durchschnittliche Stellplatzauslastung von 94,6 Prozent ergab – womit die gesetzlich vorgeschriebenen Voraussetzungen für eine solche Maßnahme erfüllt sind. Die Regelung soll der angespannten Parksituation in dem dicht bebauten Grätzl entgegenwirken.

Luxenbergers Begründung

Bezirksvorsteher Michael Luxenberger (Grüne) begründet den Schritt mit dem Gerechtigkeitsgedanken: „Margareten ist der Bezirk mit der niedrigsten Autodichte in ganz Österreich. Zugleich gibt es Margaretnerinnen, die aus beruflichen oder privaten Gründen auf ein Auto angewiesen sind. Mit dem Anwohnerinnen-Parken schaffen wir mehr Fairness für jene, die in ihrem Wohnumfeld auf einen Stellplatz angewiesen sind.“

Weitere Gebiete folgen

Die neu reservierten Stellplätze stellen erst den Anfang dar: Parallel zur Umsetzung im Naschmarktgrätzl wird bereits ein weiteres Gebiet im Bezirk untersucht. Dabei handelt es sich um einen angrenzenden Bereich, der von der Grenze zum 4. Wiener Gemeindebezirk, dem Wiental, der Ramperstorffergasse und dem Gürtel begrenzt wird.

Liegt auch dort die Auslastung über der gesetzlichen Schwelle von 90 Prozent, könnten weitere Stellplätze für Anwohnerinnen und Anwohner reserviert werden.

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KO KOSMO-Redaktion
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