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Pendler-Stopp: Ausweitung der Kurzparkzone um Wien

Symbolfoto. iStock/johan10
Symbolfoto. iStock/johan10

Die Kurzparkzonen rund um Wien werden ausgeweitet. Der Grund sollen die Pendler-Fahrzeuge sein, die den niederösterreichischen Ring um Wien momentan zuparken. Pendler sollen damit auch dazu bewegt werden, die öffentlichen Verkehrsmittel stärker zu nutzen.

In Wien gelten seit dem 01. März 2022 in allen Bezirken flächendeckende Kurzparkzonen. Zusätzlich wurde für Anrainer ein Parkpickerl für den jeweiligen Bezirk geschaffen. Außerdem vereinheitlichte die Stadt im März alle Preise für die Parkpickerl innerhalb der Stadt. Damit werden Pendler weiter in die äußeren Bezirke gedrängt und müssen im niederösterreichischen Einzugsgebiet ihr Auto abstellen. Das führt natürlich im Umland dann ebenfalls zum Parkchaos.

Erweiterung der Kurzparkzonen

Zur Einführung der flächendeckenden Kurzparkzonen wurden kostenfreie Stellplätze an der Perchtoldsdorfer Ortsgrenze geschaffen. Nicht genug, wie sich nun rausstellt. Denn nun steht eine erneute Erweiterung bevor. Ebenso werden die Kurzparkzonen im Brunn am Gebirge und in Vösendorf aufgestockt.

Die Kurzparkzone an der Perchtoldsdorfer Ortsgrenze zu Wien beläuft sich momentan auf eine Distanz von etwa 350 Meter, was die Bürgermeisterin Andrea Kö für zu wenig hält. Nun wird die Distanz auf 500 Meter erhöht, denn viele Pendler hätten auch außerhalb der geltenden Zone ihr Autos abgestellt und hätten somit den Parkdruck innerhalb der Marktgemeinde Perchtoldsdorf erhöht.

Somit stehen den Pendlern drei Stunden lang gebührenfreies parken zu. Unzwar Wochentags zwischen 08:00 Uhr und 22 Uhr.

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