Start Infotainment Kurios Totschlag aus Wut: Mann wurde in Zelle des Vergewaltigers seiner Schwester gesteckt
WASHINGTON

Totschlag aus Wut: Mann wurde in Zelle des Vergewaltigers seiner Schwester gesteckt

(FOTOS: iStock/Kelso Police Department/Washington Department of Corrections)

Shane Goldsby (26) wurde in die Zelle des pädophilen Vergewaltigers seiner Schwester gesteckt. Dieser quälte ihn immer weiter mit Details über seine Taten, bis Goldsby es nicht mehr aushielt…

Diese Geschichte ist kaum zu glauben: Der 26-jährige Shane Goldsby wurde 2017 festgenommen, nachdem er ein Polizeiauto gestohlen und sich eine Verfolgungsjagt mit den Beamten geliefert hatte, bei welcher ein Polizist auch verletzt wurde. Im Gefängnis in Washington steckte man ihn unfassbarerweise in die Zelle des pädophilen Vergewaltigers seiner minderjährigen Schwester. Robert Munger (70) saß wegen mehrfachen Kindesmissbrauchs, Vergewaltigung und dem Besitz von Kinderpornographie im Knast. Er wurde zu 43 Jahren in der Strafanstalt verurteilt.

Der 70-jährige Schwerverbrecher soll Freude daran gehabt haben, Goldsby von den Vergewaltigungen zu erzählen und ihn damit zu quälen. Munger soll ihm auch Details der Vergewaltigung seiner Schwester erzählt haben. Das hielt Goldsby irgendwann nicht mehr aus: Im Juni 2020 schlug der 26-Jährige Munger im Gemeinschaftsbereich tot, nachdem er ihm die Einzelheiten über die grausame Tat an seiner Schwester erzählt hatte. Er schlug ihm 14 Mal ins Gesicht und trat ihm im Anschluss mindestens viermal gegen den Kopf. Der Sexualstraftäter verstarb drei Tage nach dem Angriff. Zuvor hatte der Goldsby wiederholt darum gebeten, in einen anderen Raum gebracht zu werden- vergebens.

Entschuldigung
„Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht stabil. Ich war es nicht. Ich war an diesem Punkt angelangt, weil (Munger) mir immer wieder Einzelheiten darüber geben wollte, was passiert ist, über seine Taten – über die Fotos und die Videos, in denen er dieses Zeug macht. Es hat sich aufgestaut“, erzählte Goldsby. Er wurde nun zu 25 weiteren Jahren Haft verurteilt. Goldsby entschuldigte sich in einer Erklärung auch bei der Familie des Toten: „Bei seiner Frau und seiner ganzen Familie entschuldige ich mich. Es tut mir so leid, und ich hoffe, dass sie sich von dem, was ich verursacht habe, erholen können.“