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Warum man seinen Partner das Fremdflirten erlauben sollte

(FOTO: iStockphoto)

Die Sexualforscherin Nadia Bokody ist der Meinung, dass zu viel Kontrolle eine Beziehung kaputt machen kann.

Aus eigener Erfahrung erzählte Bokody, dass sie ihre Gefühle und Meinung zu gewissen Themen niemals mit ihrem Ex-Mann geteilt hat, sondern vielmehr versuchte, ständige Kontrolle über ihn zu haben. Aus diesem Grund sei die Ehe auch in die Brüche gegangen.

Gegenüber dem Daily Mail erklärte sie, dass wir heutzutage mit dem Glauben leben, dass wahre Liebe bedeutet, nur Augen für eine einzige Person zu haben. Dies sei jedoch nicht so.

„Pornofilme oder Striptease zu schauen bedeutet nicht, dass man weniger liebt. Anders gesagt: verliebt sein bedeutet nicht, dass der Partner asexuelle wird. Auch wenn es natürlich ist, Eifersucht zu verspüren, wenn der Freund oder die Freundin eine fremde Person begutachtet, so sollte man nicht immer reagieren“, betonte Bokody.

Mit eigenem Beispiel voran
Die Forscherin betonte, dass sie ihre derzeitige Beziehung nicht auf dem Grundsatz des Misstrauens aufbaut: „Mein Freund fragt nicht um Erlaubnis, wenn er in den Strip-Club gehen oder Pornos schauen möchte. Ich kontrolliere auch sein Handy nicht. Vielleicht ist all das auch genau der Grund, weshalb die verbotenen Früchte für ihn total uninteressant sind.“

Bokodys Meinung nach ist es viel unwahrscheinlicher, dass euch euer Partner betrügt, wenn dieser andere Personen ansehen darf. „Diese Freiheit macht einen Seitensprung total unspannend“, resümierte sie.