Während Rücktrittsgerüchte um Novak Djokovic kursieren, bezieht sein ehemaliger Coach Boris Becker deutlich Stellung und widerspricht mit klaren Argumenten.
Boris Becker hat sich entschieden gegen die zunehmenden Spekulationen um ein mögliches Karriereende von Novak Djokovic positioniert. Die Äußerungen des ehemaligen Coaches kommen zu einem Zeitpunkt, an dem in der Tenniswelt vermehrt über die körperliche Verfassung des serbischen Ausnahmekönners und seine verbleibende Zeit auf der Tour diskutiert wird. Die Fakten sprechen jedoch eine klare Sprache: Djokovic zeigte sich in dieser Saison bei allen großen Turnieren konkurrenzfähig und wirkt nach wie vor hochmotiviert.
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Beckers klare Ansage
Der deutsche Tennis-Altmeister, der mit dem Serben zwischen 2014 und 2016 sechs Grand-Slam-Titel eroberte, stellte unmissverständlich klar: Die Tenniswelt braucht Djokovic noch. „Ich bin überzeugt, dass er für unseren Sport weiterhin enorm wichtig ist. Er ist ein Vorbild und zeigt den jungen Spielern, welches Maß an Hingabe nötig ist, um an die Spitze zu kommen und dort zu bleiben.“ Er jagt immer noch seinen 25. Grand-Slam-Titel, hat in diesem Jahr bei allen vier Majors das Halbfinale erreicht und zwei Turniere gewonnen. „Wer sind wir, dass wir bestimmen, wann Novak aufhören sollte? Ich habe kürzlich gehört, dass er sogar bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles antreten möchte. Er soll tun, was er will. Wir brauchen ihn“, erklärte Becker gegenüber dem „Guardian“.
Konstante Leistung
Bemerkenswert: Neben Sinner war Djokovic der einzige Spieler, der 2025 bei allen vier Grand-Slam-Turnieren das Halbfinale erreichte.