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Zweite Coronavirus-Welle soll „härter“ werden

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(FOTO: iStock)

Vor der Grenzöffnung in Europa warnt Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery erneut vor dem Reisen und den damit verbundenen Infektionen.

Gegenüber der Mediengruppe Funke, warnt Montgomery vor dem verfrühten Öffnen der innereuropäischen Grenzen und appelliert: „Aus gesundheitlichen Gründen wäre es das Beste, die Menschen blieben an ihrem Wohnort“. Damit sollen die nach ihm die Grenzen Deutschlands in beide Richtungen, weiterhin geschlossen bleiben.

Zuvor hatte sich der deutsche Außenminister Heiko Maas für einen „kontrollierten Wiedereinstieg in den europäischen Tourismus“ ausgesprochen, wodurch auch ab 15. Juni die Grenzen nach Österreich wieder eröffnet werden sollten.

Auch in Österreich sprach Gesundheitsminister Rudolf Anschober zwar von einer „leichter Wellenbewegung“, Grund zur Sorge habe man jedoch nicht, denn die derzeitigen Auswertungen zeigen, „dass wir das Virus gut unter Kontrolle haben.“

Trotzdem warnt Wahlärztepräsident Montgomery, dass die zweite Welle härter sein würde als die erste. Das würde unter anderem an den gelockerten Reisebeschränkungen liegen. Zudem seien die Menschen „nicht mehr so vorsichtig“.