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Rapper-Fehde

50.000 Euro Kopfgeld? Deutscher Rapper soll untergetaucht sein

50.000 Euro Kopfgeld? Deutscher Rapper soll untergetaucht sein
(FOTO: Youtube-Screenshot)
2 Min. Lesezeit |

Die Fehde zwischen den deutschen Rappern Sun Diego und Mois, alias Zois, hat eine neue Dimension erreicht und ist in die Schlagzeilen des Boulevardjournalismus geraten. Einem Bericht der „Bild“-Zeitung zufolge wird der BBM-Chef derzeit von einer Gruppierung verfolgt, die als „tschetschenische Bande“ beschrieben wird.

Im Artikel wird zunächst die jüngste Entwicklung der offenen Feindschaft Revue passieren, einschließlich der Vorwürfe häuslicher Gewalt gegen Mois und der angeblichen Stilllegung von Sun Diegos Karriere. Mois soll zurzeit mit einem Wohnmobil durch Europa fliehen, was sowohl auf bestehende Gewaltvorwürfe gegen ihn als auch auf Ermittlungen wegen Volksverhetzung zurückzuführen sei.

Großer Konflikt

Weiterhin beschreibt die „Bild“, dass die letzten fünf Minuten von Mois‘ Disstrack „Stan in the Mirror“ für einige in der männlichkeitsgeprägten und teils auch antisemitischen Rap-Szene zu heftig gewesen seien. An dieser Stelle treten die „Landsleute von Mois“ ins Rampenlicht, die anscheinend ein Kopfgeld von 50.000 Euro auf Sun Diego ausgesetzt haben. Zu allem Übel wurde auch die Adresse des BBM-Rappers publik gemacht, woraufhin es zu einem Hausbesuch in seiner Heimatstadt Osnabrück kam. Ein beigefügtes Foto zeigt fünf junge Männer mit verpixelten Gesichtern, die laut Bildunterschrift den Rapper in Osnabrück aufgesucht haben.

Sun Diego ist einer Meldung der „Bild“ zufolge mittlerweile untergetaucht und hat Polizeischutz ausgeschlagen, obwohl unklar bleibt, warum er diese Unterstützung ablehnte. Anfragen der Zeitung ließ er unbeantwortet. Stattdessen wandte sich der Rapper vor wenigen Tagen in seiner Instagram-Story an seine Fans, bedankte sich für deren Unterstützung und verkündete mit den Worten „Gute Musik wird sich immer durchsetzen“ sein Selbstvertrauen.

SUN_DIEGO_STORY
(FOTO: Instagram/@sundiego

Eskalation und persönliche Statements

Das Musikvideo zu „Stan in the Mirror“ von Daniel Zlotin hat in nur elf Tagen über vier Millionen Aufrufe erreicht. In Bezug auf die ihm entgegengebrachten antisemitischen Anfeindungen erklärte Sun Diego: „Und ja, ich hab’s verstanden. Dreckiger Jude und so… Trotzdem flowt der Jude besser als eure Lieblingsrapper.“

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Zuletzt meldete sich Sun Diegos neue Partnerin, die zugleich die Ex-Frau von Mois ist, zu Wort. Sie verteidigte ihre umstrittene Teilnahme am Musikvideo zu „Stan in the Mirror“. Die Spannungen und die Beteiligung verschiedener Akteure unterstreichen die gravierende Eskalation in diesem Konflikt, der nun auch zunehmend öffentlich ausgetragen wird.

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KO KOSMO-Redaktion
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