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Zollskandal in Bosnien: Elf Angeklagte im Visier der Justiz

Zollskandal in Bosnien: Elf Angeklagte im Visier der Justiz
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Die bosnische Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen elf Personen erhoben, darunter sieben Beamte des Grenzschutzes und der Steuerbehörde. Den Beschuldigten wird die Bildung einer kriminellen Vereinigung, Korruption und Schmuggelaktivitäten vorgeworfen, wie aus einer Mitteilung der Behörde hervorgeht.

Nach Erkenntnissen der Ermittler sollen sich die Angeklagten im Laufe dieses Jahres zu einer organisierten Gruppe zusammengeschlossen haben. Das Vorgehen folgte dabei einem klaren Muster: Importeure größerer Warenmengen aus Deutschland boten Zoll- und Grenzbeamten an den Übergängen Kozarska Dubica und Kostajnica Geld oder Sachleistungen an, um ihre Waren ohne ordnungsgemäße Kontrollen nach Bosnien und Herzegowina einführen zu können. Die Anklage wurde inzwischen zur Bestätigung an das zuständige Gericht weitergeleitet.

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Beschuldigte Beamte

Unter den Angeklagten befinden sich vier Beamte der bosnischen Grenzpolizei und drei Zollbeamte der Indirekten Steuerbehörde (UIO), darunter auch die in Österreich geborene Zollbeamtin D. Plotan. Zehn weitere Beschuldigte – allesamt bosnische Staatsangehörige – besitzen teilweise Doppelstaatsbürgerschaften von Serbien oder Kroatien.

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KO KOSMO-Redaktion
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