Ein ruhiger Donnerstagnachmittag in Linz-Urfahr endet mit einem Großeinsatz – und drei Toten vor einem bekannten Gasthaus.
In Linz-Urfahr sind am Donnerstagnachmittag drei Menschen ums Leben gekommen. Vor dem bekannten Gasthaus Lüftner soll ein rund 90-jähriger Mann auf seine Frau und die gemeinsame Tochter geschossen haben, ehe er die Waffe gegen sich selbst richtete. Alle drei Personen verstarben noch am Tatort.
Innerhalb kürzester Zeit rückte ein Großaufgebot an Einsatzkräften an – darunter zahlreiche Streifenwagen, Rettungsfahrzeuge sowie Einheiten der Feuerwehr. Die Polizei sperrte sämtliche Zufahrten zum Gasthaus weiträumig ab; niemand durfte sich dem Tatort nähern. Der Bereich rund um das Wirtshaus steht weiterhin unter strenger Bewachung.
Bedrückende Stille
Vor Ort sichern mehrere bewaffnete Polizisten das Areal. Unmittelbar vor dem Gastgarten sind Einsatzfahrzeuge sowie ein weißes Zelt aufgestellt. Hinter den Absperrbändern arbeiten Ermittler und Einsatzkräfte mit Hochdruck, während die Umgebung trotz des massiven Aufgebots in einer beinahe unwirklichen Stille verharrt.
Die Stimmung vor Ort beschreibt unsere Reporterin als bedrückend ruhig. „Es ist in der Umgebung extrem ruhig. Man hört fast nur Vogelzwitschern“, berichtet sie. Das gesamte Areal rund um das Gasthaus sei abgesperrt, Schaulustige und Fotografen würden von den Beamten konsequent zurückgewiesen.
Für den Nachmittag hat die Polizei eine weitere Stellungnahme angekündigt. Bis dahin bleibt das Gebiet rund um das Gasthaus Lüftner gesperrt.